Putin gratuliert zur deutschen Einheit

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Wladimir Putin gratuliert den Deutschen zu ihrem Tag der Einheit. Stellvertretend sandte der russische Präsident Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ein Glückwunschtelegramm, in dem er auf das positive Potenzial der deutsch-russischen Beziehungen hinwies.

In Russland lege man großen Wert auf die Erhaltung des positiven Potenzials, das in den langen Jahren der Beziehungen zu Deutschland entstanden ist, übermittelte Putin in dem Telegramm. Der russische Präsident bekräftigte zudem sein Interesse daran, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um wichtige aktuelle Themen auf der bilateralen und internationalen Agenda im Interesse der Völker Russlands und Deutschlands zu lösen, um die Sicherheit und Stabilität auf dem europäischen Kontinent und in der Welt zu gewährleisten.

„Russland legt großen Wert darauf, das positive Potenzial für die Beziehungen zu Deutschland über lange Zeit aufrechtzuerhalten. Wir erwarten, dass das Jahr der regionalen und kommunalen Partnerschaften, die die Reihe der deutsch-englischen Jahresübertragungsprojekte fortsetzt, dazu beitragen wird, den Ausbau der gegenseitig vorteilhaften bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen zu fördern“, erklärte das russische Staatsoberhaupt in seiner Botschaft.

Ohne die Konflikte in der Ostukraine und in Syrien direkt beim Namen zu nennen, betonte Wladimir Putin, dass Moskau und Berlin bei aktuellen internationalen Fragen enger zusammenarbeiten müssten. Erst dadurch könnten Sicherheit und Stabilität weltweit garantiert werden.

[mb/russland.NEWS]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.