Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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n24.de: Vor einem Treffen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Moskau hat Russlands Chefdiplomat Sergej Lawrow die Erwartungen gedämpft. „Wir schätzen den regelmäßigen Dialog mit Berlin, aber niemand erwartet einen Durchbruch in der Ukraine-Frage“, sagte Lawrow der Agentur Interfax zufolge in Minsk. Das Treffen mit Steinmeier werde nicht alle Probleme auf einen Schlag lösen.

Außenminister Sergej Lawrow hat Hoffnung auf eine Verbesserung des Verhältnisses zur Europäischen Union geäußert. „Wir hoffen, dass der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, noch nicht erreicht ist“, sagte Lawrow. Russland wolle keine neue Konfrontation mit der EU. Die verhängten Sanktionen träfen jedoch ins Leere, sagte Lawrow. Sein Land werde nicht darum betteln, dass die EU die Strafmaßnahmen beendet. „Russland wird den Westen nicht anflehen, die Sanktionen aufzuheben“, sagte Lawrow laut zeit.de.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist überraschend mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu einem Gespräch zusammengekommen. Der Termin fand am Dienstagabend im Kreml statt. Steinmeier, der sich seit dem Nachmittag zu einem Besuch in Moskau aufhält, folgte einer Einladung des Kremlchefs. Es ist äußerst selten, dass Putin einen Außenminister einlädt. Bei dem Gespräch soll es um den Konflikt im Osten der Ukraine gehen, schreibt tagesspiegel.de.

Präsident Putin hatte zuvor schwere Vorwürfe gegen die USA erhoben. Die Regierung in Washington wolle Russland unterwerfen und ihre eigenen Probleme auf russische Kosten lösen, sagte Putin vor einer Gruppe einflussreicher Anhänger. Dies sei aber in der Geschichte noch nie passiert und werde auch niemandem gelingen, betonte Präsident Putin laut n24.de.