Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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Handelsblatt:  Moskaus Mieten brechen um 40 Prozent ein. Die russische Krise schlägt sich auch auf den Immobilienmarkt der Hauptstadt nieder. Weil immer mehr ausländische Firmen ihr Geschäft zurückfahren, verlassen deren Spitzenkräfte das Land. Das torpediert die Mieten.

Die Presse.com: Die russische Rezession habe stärkere Auswirkungen auf die Nachbarstaaten als erwartet, so die Osteuropabank EBRD. Sie will daher etwa in der Ukraine das Bankensystem stärken.

RT Deutsch:  Die litauischen Anti-Terror-Operationen der Polizei und der ARAS-Krisenreaktionseinheit gegen mögliche Separatistenbewegungen wurden am Montag in Švenčionėliai durchgeführt. Menschen in der Rolle als “Separatisten” stürmten in den Übungen ein „Regierungsgebäude” und schossen Platzpatronen vom Balkon. Die Krisenreaktionseinheit ARAS, Polizisten und andere Sicherheitskräfte betraten das Gebäude und entfernten die „Separatisten” erfolgreich.

Der Tagesspiegel: Die Zahl der Visa, die deutsche Auslandsvertretungen erteilten, ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Gegen den Trend ging die Zahl der Anträge aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zurück.

Heise online:  Der russische Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Kollege Xi Jinping haben eine Übereinkunft zur Internetsicherheit unterzeichnet. Damit geloben beide Großmächte auch, auf gegenseitige Cyberangriffe zu verzichten.

Cicero:  Die EU will weiter zusammenwachsen gegen Russland: Eine Energie-Union soll entstehen. Dieses Vorhaben ist keineswegs neu, sondern stand ganz am Anfang der europäischen Idee – genau vor 65 Jahren. Am Ende könnte ausgerechnet die Energie-Union den neuen „Kalten Krieg“ überwinden.

Mittelhessen.de:  Wegen des Absturzes eines Raumfrachters hat Russland die Rückkehr von drei Crewmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS zur Erde auf Mitte Juni verschoben. «Wir haben mit ihnen über die technischen Gründe gesprochen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:  Peinlich: Nato-Außenminister schunkeln und singen „We are The World“. Die Außenminister der Nato-Staaten haben gemeinsam mit der militärischen Führung der Militär-Allianz in der Türkei eine ausgelassene Party gefeiert. Angesichts des Flüchtlings-Elends, welches sich aktuell im Mittelmeer abspielt und dem die Tagung eigentlich gewidmet war, muss dieses Verhalten als äußerst unpassend qualifiziert werden.