Platzt angesichts des Ölpreissturzes nun die Fracking-Blase in den USA?

Pumpen-auf-dem-kalifornischen-Lost-Hills-Ölfeld.-Bild-Arne-Hückelheim-CC-BY-SA-3.0

[Ralf Streck] Der extrem gefallene Ölpreis sorgt dafür, dass teurere Methoden zur Ölförderung defizitär wurden und auch für das Nordsee-Öl wird es eng.

Der in den letzten Tagen wieder gestiegene Ölpreis lässt die Branche zwar etwas aufatmen, doch die Preise sind für viele Produzenten noch immer viel zu niedrig, um profitabel produzieren zu können. Zudem hatten Meldungen für den Preisanstieg gesorgt, dass es nun vor allem Fracking-Unternehmen an den Kragen geht. Die Zahl der aktiven Bohrlöcher ist in den letzten acht Wochen auf den niedrigsten Stand seit 2012 gefallen, weshalb bald mit einer Verknappung der Ölmenge gerechnet wird. Bohrtürme werden vor allem auf den Schieferöl-Feldern abgebaut, Firmen gehen pleite, Arbeitsplätze werden gestrichen, Kredite werden faul und es wird erneut für Banken gefährlich, die den Fracking-Boom mit billigem Geld aus der Geldschwemme gefüttert haben.

 

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