Permanenter Bürgerkrieg

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Eine offiziöse Publikation aus dem Umfeld der Bundeswehr betrachtet von vormaligen NS-Offizieren entwickelte antisowjetische Propagandatechniken als Vorbild für heutige psychologische Operationen des Westens gegen Russland.

Analog zum Kalten Krieg habe auch der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der NATO eine „stark ausgeprägte ideologische Dimension“, erklärt der Autor Uwe Hartmann, der bei den deutschen Streitkräften den Rang eines Obersts bekleidet. Laut Hartmann nutzt die russische Seite die „Freiheiten der offenen westlichen Gesellschaften“ aus, um die Menschen dort in ihrem Sinne zu „beeinflussen“. Erklärtes Ziel sei dabei die „Relativierung der Werte von Recht und Freiheit“, das „Säen von Zwietracht“ sowie die „Verunsicherung der Bürger“.

Um die Russland zugeschriebene Strategie zu kontern, empfiehlt Hartmann den Rekurs auf die Methoden der sogenannten Inneren Führung, die von dem einstigen Hitler-Generalstäbler Wolf Graf von Baudissin erarbeitet wurden. Danach sind sowohl Streitkräfte als auch Gesellschaft für einen „permanenten Bürgerkrieg“ zu rüsten. Aufgabe der Führungseliten sei es dabei, die Deutschen von der „Verteidigungswürdigkeit ihres Staates“ zu überzeugen und gegen alle „ideologischen Versuchungen“ und „propagandistischen Angriffe“ zu immunisieren.

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