„Pax Optima Rerum“ („Frieden ist das höchste Gut“)

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Gegen eine für nächste Woche anberaumte Militär- und Rüstungstagung in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt formiert sich energischer Widerstand. Die vom Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel (ISPK) und einem Think-Tank der NATO organisierte „Kiel Conference“ sei eine „Kriegs-Konferenz“, bei der unter anderem der Einsatz von Seeminen diskutiert werde, erklärt ein Bündnis aus linken Parteien, Gewerkschaften und friedenspolitischen Organisationen. Die Protestierenden fordern, die „Zusammenarbeit von Militär, Rüstungsindustrie und Wissenschaft“ unverzüglich zu beenden und sowohl Forschung als auch Produktion auf „zivile Zwecke“ zu verpflichten. Zudem müsse sich Deutschland von seiner „treibenden Rolle bei der Erschließung neuer Absatzmärkte im Osten“ verabschieden, da dies zur Konfrontation mit Russland führe. Im Zentrum der Kritik steht der Direktor des ISPK, Joachim Krause, der sich durch eine besonders aggressive Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auszeichnet. Laut Krause habe die „zurückhaltende Reaktion“ der NATO auf die Übernahme der Krim durch Russland die „Risikobereitschaft Putins“ gesteigert – „so wie das Verhalten der Westmächte im Jahr 1938 Hitler zu weiteren militärischen Abenteuern ermutigt hat“.

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