Ostukraine: Nationalgarde beschießt Flüchtlingsbus [mit Video]

Flüchtlinge retten sich nach Donezk - Flucht aus den Kellern nach tagelangen Angriffen

Die Ukrainische Nationalgarde hat nach einem Bericht der ukrainischen Onlinezeitung Politnavigator gestern einen Bus mit Flüchtlingen aus der Stadt Schachtjorsk beschossen.

Der Artikel enthält auch zahlreiche Fotos des mehrfach getroffenen Reisebusses, die deutlich zeigen, dass es sich nicht um Querschläger, sondern um einen gezielten Beschuss handelte, was ein Kriegsverbrechen darstellt. Der Bus war durch Schilder als Transport von Kindern gekennzeichnet. Schachtjorsk, von wo die Insassen des Busses stammen, lag bis gestern unter Beschuss der Regierungstruppen. Die Bewohner waren tagelang in ihren Kellern, auf die Stadt gab es nach Berichten der Flüchtlinge Luft- und Panzerangriffe. So entschlossen sich die dann zur Flucht. Nach dem Beschuss retteten sie sich in das von den Rebellen gehaltene Donezk, wo sie von einer Reporterin von Politnavigator interviewt wurden. Hiervon gibt es ein Video:

Schwer verletzt oder getötet wurde im Bus glücklicherweise niemand.