Nord Stream II gerät unter Beschuss

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Ein Vorstoß, der kaum im Interesse der deutschen Energiesicherheit sein dürfte: Nach gemeinsamen Beratungen der Ministerpräsidenten der Ukraine, Estlands, Lettlands und Litauens hat heute der estnische Premier Taavi Roivas angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Erweiterung der Ostsee-Pipeline Nord Stream vorgehen zu wollen. Dabei berufen die genannten Länder sich auf das 2009 in Kraft getretene sogenannte 3. Energiepaket der Europäischen Union.

Im Sommer 2015 hatten die Unternehmen Gazprom, E.ON, Shell, BASF, OMV und ENGIE (Zusammenschluss von Gaz de France und Suez) die Verdoppelung der Nord-Stream-Durchleitungskapazität von derzeit 55 Milliarden Kubikmeter vereinbart. Vorgesehen sind ein dritter und ein vierter Strang entlang der bereits existierenden Röhre, von denen der erste 2019 in Betrieb gehen soll.

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