Noch ein Schritt für „Korruptionsfreiheit“ in Kaliningrad

Natürlich verspricht die Überschrift zu diesem Artikel mehr, als der eigentliche Fakt hergibt. Nichts desto trotz kommt die Kaliningrader Gesellschaft zu Fragen der Korruptionsbekämpfung sichtbar voran und zeigt den Staatsbediensteten ihre Grenzen auf.

In diesem Fall ist das auslösende Moment ein Skandal aus dem Jahre 2013 gewesen, in dem der Kaliningrader Gouverneur mit seiner Familie im Mittelpunkt stand.

Es ging um eine Firma, die der jetzige Gouverneur irgendwann einmal gegründet hatte und die sich mit der Beschaffung von medizinischen Ausrüstungen beschäftigt. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Gouverneur verließ N. Zukanov – so wie es das Gesetz fordert – die Firma und überließ sie seiner Mutter und seinem Bruder.

Im Rahmen einer Ausschreibung zu einer größeren Lieferung von medizinischen Containern für die Kreise im Gebiet Kaliningrad, gewann diese Firma unter merkwürdigen Umständen die Ausschreibung. Die Angelegenheit wurde durch die Kaliningrader Massenmedien aufgedeckt und „gnadenlos“ verfolgt.

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