„Niemand hat gesagt, dass das hier russisches Territorium werden soll“

Foto: Roman Korotenko/commons.wikimedia CCO 1.0Foto: Roman Korotenko/commons.wikimedia CCO 1.0
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[Von Ulrich Heyden] – Sergej ist Ukrainer russischer Abstammung und Kommandeur bei den Aufständischen in der „Volksrepublik“ Lugansk.

Am vergangenen Sonnabend traf sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit ukrainischen Soldaten, welche am 4. Juli 2014 die Städte Slawjansk und Kramatorsk von „russisch-terroristischen Einheiten befreiten“. Das Ziel sei es, die territoriale Integrität und die Souveränität „über jeden Flecken der Ukraine wiederherzustellen“, erklärte der ukrainische Präsident. Doch die ukrainische Armee ist für eine Rückeroberung der aufständischen Gebiete in der Ost-Ukraine noch zu schwach. Wie der ukrainische Präsident immer wieder erklärt, hofft er auf die Lieferung von Kriegswaffen (und nicht nur von gepanzerten Fahrzeugen) aus befreundeten Staaten.

Seit April nehmen die militärischen Auseinandersetzungen an der Demarkationslinie zwischen den selbsternannten „Volksrepubliken“ und der Zentral-Ukraine zu. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig bewohnte Orte zu beschießen. Fast täglich werden in den „Volksrepubliken“ durch Geschosse Wohnhäuser zerstört, Menschen verletzt und sogar getötet.

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