Niedrige Auslandsschulden stützen Rubel

Foto: RIA Novosti archive/Alexey Kudenko / CC-BY-SA 3.0Foto: RIA Novosti archive/Alexey Kudenko / CC-BY-SA 3.0
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Licht am Ende des Tunnels: Die Phase der extremen Kursverluste bei gleichzeitiger hoher Volatilität der russischen Währung nähert sich ihrem Ende. Zwei Faktoren sind ausschlaggebend: die deutlich gesunkenen Auslandsschulden (so niedrig wie zuletzt 2011) und der sich stabilisierende Ölpreis. Schon wird spekuliert, wann die Zentralbank beginnen wird, mit Devisenkäufen gegenzuhalten.

Die gesamten russischen Auslandsschulden lagen mit 521,6 Mrd US-Dollar im dritten Quartal so niedrig wie zuletzt im April 2011. Auf den Staat entfallen davon lediglich 32 Mrd Dollar. Seit Juli 2014, zur Zeit der ersten Finanzsanktionen, sanken die gesamten Auslandsverbindlichkeiten um über 211 Mrd Dollar, also fast um ein Drittel. Zu dieser Entwicklung trugen auch die Sanktionen bei, in deren Folge Finanzierung aus dem Ausland teilweise durch Finanzierung aus den eigenen Reserven ersetzt wurde.

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