Neuer Diplomatenskandal – Finnischer Botschafter in Russland einbestellt

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Das russische Außenministerium hat am Mittwoch den finnischen Botschafter in Russland einbestellt. Russland bezeichnet das Einreiseverbot für den Vorsitzenden der russischen Staatsduma zu einem internationalen OSZE-Kongress als unannehmbar.

Durch die finnischen Behörden wurde, nach Konsultationen mit anderen Staaten der Europäischen Union die Entscheidung getroffen, dem Vorsitzenden der russischen Staatsduma Sergej Narischkin, der gleichzeitig Leiter der russischen Delegation für die Teilnahme an der internationalen OSZE-Konferenz ist die Einreise und somit die Teilnahme an der Konferenz zu verweigern. Weiteren fünf Mitgliedern der Delegation wurde ebenfalls die Einreise verweigert.

In diesem Zusammenhang hat Russland die Entscheidung gefällt, an der Konferenz generell nicht teilzunehmen. Somit findet die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ohne Russland statt.

Im russischen Außenministerium wurde eine qualifizierte Bewertung der Handlungen Finnlands vorgenommen. Die russische Seite bezeichnet das Einreiseverbot als „verantwortungslos, fehlerhaft und unfreundlich“ und dies insbesondere vor dem Hintergrund des 40. Jahrestages der Unterschriftsleistung unter der Helsinki-Vereinbarung.

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