Neue Explosion in St. Petersburg

Foto: TV-Screenshot
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Drei Tage nach den fürchterlichen Sprengstoffanschlägen in der Metro von St. Petersburg ereignete sich erneut eine Explosion in der Fünfmillionenmetropole. Betroffen sei ein mehrstöckiger Wohnblock in einem Stadtteil im Osten der Stadt.

Die Explosion, beziehungsweise ist an anderer Stelle von zwei Detonationen die Rede, habe sich in einer Wohnung ereignet. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen Unfall. Allerdings habe die Polizei bereits in den Morgenstunden einen Sprengsatz in einem anderen Haus der Stadt entschärft, nachdem der Inlandsgeheimdienst ‚FSB‘ zuvor einen verdächtigen Gegenstand gefunden und gemeldet habe.

An dem durch die Explosion betroffenen Wohnblock wurde der Putz an der Außenfassade abgesprengt, wie eine Videoaufnahme zeigt. Der örtliche Katastrophenschutz hat das betroffene Gebäude unmittelbar nach der Detonation evakuiert und die Gasversorgung unterbrochen, heißt es. Verletzt wurde offenbar niemand, wie vorerst erklärt wurde.

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.