Nato will ein bisschen Entspannung mit Russland

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[Von Harald Neuber] – Am Abend vor dem Abschuss eines russischen Bombers durch die Türkei kamen Vertreter des Nordatlantikpaktes in Berlin zur Diskussion zusammen.

Nach Monaten der Spannung scheinen führende Vertreter der Nato-Staaten die Spannungen mit Russland reduzieren zu wollen. Trotz der Krise in der Ostukraine und des Streits um die Krim-Halbinsel waren bei einer Nato-Tagung in Berlin diese Woche durchaus neue Töne zu vernehmen.

Auch wenn Vertreter Deutschlands, Polens und den USA beim „Nato-Talk“ im Berliner Hotel Adlon – nur einen Tag vor dem Abschuss eines russischen Bombers durch das Nato-Mitglied Türkei – deutlich die russische Ukraine-Politik kritisierten, schlossen sie eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Moskau nicht mehr gänzlich aus.

Selbst Polens Botschafter bei der Nato, Jerzy Marganski, einer der deutlichsten Russland-Kritiker bei der Veranstaltung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, plädierte dafür, die Lage zwischen dem Militärbündnis und Moskau „realistisch einzuschätzen“.

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