NATO-Kampfjet bedrängt Flugzeug des russischen Verteidigungsministers über der Ostsee

Foto: Defence-Imagery CC0 Public Domain via Pixabay

[von Barry Grey] Während die Vereinigten Staaten die Spannungen mit den russischen Truppen in Syrien eskalieren und dabei einen direkten Konflikt riskieren, erhöht ihre rücksichtslose Aggression auch an der russischen Westgrenze die Gefahr eines militärischen Zusammenstoßes zwischen den beiden Atommächten.

Am 21. Juni bedrängte ein F16-Kampfflugzeug der NATO im internationalen Luftraum über der Ostsee eine russische Maschine, in der sich der russische Verteidigungsminister befand. Nur drei Tage zuvor hatte ein US-Kampfflugzeug eine syrische Regierungsmaschine abgeschossen. Das war der erste Vorfall dieser Art seit dem Beginn des US-Kriegs für einen Regimewechsel im Jahr 2011.

Moskau, das das syrische Regime unterstützt, reagierte auf das Vorgehen der USA mit der Mitteilung, dass es von nun an US-Flugzeuge angreifen werde, die über den westlichen Teil Syriens fliegen. Russland kündigte außerdem an, den Kommunikationskanal zur „Konfliktvermeidung“ mit den USA zu kappen. Diese Verbindung hat eigentlich den Zweck, Zusammenstöße zwischen amerikanischen und russischen Flugzeugen über Syrien zu vermeiden.

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