Moskauer Forum Open Innovations

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Im Rahmen des 2. Internationalen Moskauer Forums Open Innovations wird am 30. und 31. Oktober ein spezielles Programm für Jugendliche stattfinden, das allen Interessierten – Studenten, Spezialisten, Wissenschaftlern – die Möglichkeit bietet, Vorträge der führenden Experten zu besuchen und an verschiedenen Diskussionen teilzunehmen. Über die Möglichkeiten des neuen Projekts und über den internationalen Club „100 Innovatoren“ erzählte in einem Exklusivinterview für die STIMME RUSSLANDS der Minister der Moskauer Regierung Alexej Komissarow:

Beim 2. Internationalen Forum Open Innovations findet mit der Unterstützung der Moskauer Regierung ein Jugendprogramm statt. Worum handelt es sich dabei und welche Veranstaltungen gibt es?

Wir haben beschlossen, unbedingt ein Programm zu machen, das den Jugendlichen gewidmet ist. Die Teilnahme am Forum ist ziemlich kostspielig, wir wollten aber, dass möglichst viele Jugendliche darüber erfuhren, was im Moment im Innovationsbereich vor sich geht, und die bekämen, interessante Redner zu hören sowie an interessanten Diskussionen teilnähmen.

Dank dem Programm können ca. 3.000 Menschen am Forum teilnehmen. Außerdem können Dutzende Tausend Menschen Online-Übertragungen von verschiedenen Veranstaltungen sehen. Alle wichtigsten Redner des Forums sind bereit, speziell für die Jugendlichen das Wort zu sprechen. Es gibt zwei größte Bühnen, in der Lomonossow-Universität und an der Technischen Bauman-Univrsität Moskau.

Welche Hochschulen nehmen am Programm teil, welche Möglichkeiten gibt das Jugendprogramm für die Startuppers?

Vor allem geht es um die Lomonossow-Universität Moskau und die Technische Bauman-Univrsität. Veranstaltungen finden jedoch auch in anderen Hochschulen statt. Darunter sind die Jekaterinburger Wirtschaftshochschule, das nationale Forschungsinstitut für Technologien Kasan und das Nationale technische Forschungsuniversität Irkutsk. Es wird eine Fernsehbrücke mit einer französischen Universität veranstaltet, damit die Studenten erfahren können, was auf diesem internationalen Forum vor sich geht.

Für die Startuppers werden verstehen können, wohin sich die Welt bewegt, und was die wichtigsten, perspektivreichsten Richtungen sind. Man wird mit Menschen kommunizieren, an den Ausstellungen sehen können, was die anderen Länder machen und seine eigenen Projekte präsentieren.

Nach welchen Kriterien wurden die Teilnehmer für das Programm „100 Innovatoren“ ausgewählt?

Für den Club wurden 100 aussichtsreichste russische und ausländische Projekte ausgewählt. Dabei waren die Kriterien sehr streng. Alle Teilnehmer mussten ein bahnbrecherisches modernes Projekt haben, das bereits eine gewisse Entwicklung erfahren hat. Es gab aber auch zusätzliche Forderungen. Ausländische Teilnehmer mussten beispielsweise an der Realisierung von Projekten in oder mit Russland interessiert sein.

Wir wünschen uns sehr, dass die internationalen Forschungen nach Moskau und nach Russland gelockt würden, um hier realisiert zu werden. Ein solches Interesse besteht bei den Entwicklungsinstituten, vor allem bei Skolkowo, RBC und Rosnano.

Eine der zusätzlichen Voraussetzungen an russische Teilnehmer waren gute Englischkenntnisse, denn alle Veranstaltungen der Gruppe werden englischsprachig sein.

Welche Vorteile gibt einem die Teilnahme an der internationalen Gruppe „100 Innovatoren“?

Die Teilnahme der internationalen Gruppe „100 Innovatoren“ bietet vor allem die Möglichkeit, mit anderen, darunter auch mit den besonders interessanten Rednern zu kommunizieren. Letztes Jahr konnten die Teilnehmer der Gruppe mit Richard Branson sprechen. Dieses Jahr besteht die Möglichkeit, sich mit den Premierministern Frankreichs und Finnlands sowie mit dem russischen Premier Dmitri Medwedjew zu treffen. Man wird ihnen seine Projekte präsentieren und Fragen stellen und vielleicht die Projekte der ganzen Welt vorstellen können.

Wie kann man Teilnehmer am Jugendprogramm werden? Inwieweit sind solche Veranstaltungen aussichtsreich und was können die Jugendlichen davon haben?

Um am Jugendprogramm teilzunehmen, muss man seine Webseite besuchen und die gewünschten Veranstaltungen wählen, um sie anschließend zu besuchen, oder, wenn man die Möglichkeit nicht hat, sie online zu verfolgen. Um in die Gruppe „100 Innovatoren“ im nächsten Jahr zu gelangen, hat man den Antrag zu stellen und ein strenges Auswahlverfahren durchzumachen.

Was die Perspektiven angeht, so erscheint es mir kaum bestreitbar, dass gerade hier die Jugendlichen die Zukunft unseres Landes und der Welt vorbestimmen werden. Deswegen ist es besonders wichtig, dass man von Jung auf – am Programm nehmen auch Schüler teil – über die modernsten Entwicklungen erfahren und mit eigenen Händen etwas mithilfe der modernen Ausrüstungen erzeugen kann.

Die Jugendlichen werden die Möglichkeit haben, ihre Ideen mit dem 3D-Drucker zu realisieren. Sie werden interessante Redner hören können und sich von Ideen begeistern lassen, die für die Wissenschaft, Entwicklung, Innovationen und die Zukunft unseres Landes und der ganzen Welt wichtig sind.[ Stimme Russlands ]