Moskau hat die schlimmsten Staus

Der Moskauer Autofahrer hat es schon immer geahnt, jetzt hat er Gewissheit. Der niederländische Navigationsanbieter TomTom hat Moskau als die Stadt mit den weltweit schlimmsten Staus eingestuft.

Der TomTom Traffic Index ergibt, dass Pendler auf der ganzen Welt im Schnitt acht Arbeitstage pro Jahr im Stau verbringen. In Moskau deutlich mehr.

Der Verkehrs-Index ist das weltweit genaueste Barometer für Verkehrsbelastung in 169 Städten auf fünf Kontinenten. Der Index setzt Reisezeiten während Nachtphasen ohne Verkehrsbehinderungen (=Freeflow) in Relation zu Reisezeiten während des höchsten Verkehrsaufkommens. Der Index berücksichtigt sowohl den Verkehr auf Autobahnen als auch auf innerstädtischen Straßen.

Anhand dieser Vergleiche stellt der Bericht eine TOP 10 der Städte mit der durchschnittlich höchsten Verkehrsbelastung während des zweiten Quartals 2013 zusammen. Folgende Städte finden sich in der weltweiten TOP 10:

1. Moskau

2. Istanbul

3. Rio de Janeiro

4. Warschau

5. Palermo

6. Marseille

7. Sao Paulo

8. Rom

9. Paris

10. Stockholm

 

“Wir erkennen ein eindeutiges Muster, das zeigt wie die Verkehrsbelastung steigt, während die Volkswirtschaften aus der Rezession auftauchen. Die herkömmlichen Reaktionen, um Verkehrsprobleme anzugehen – etwa der Neubau von Straßen oder die Erweiterung bestehender Straßen – zeigen keine Wirkung mehr. Es muss ein grundlegendes Umdenken bei der Frage stattfinden, wie Verkehr gemanagt werden kann“, sagt Harold Goddijn, Chief Executive Officer TomTom.

Der TomTom Traffic-Index basiert auf einer umfassenden Kenntnis des weltweiten Straßennetzes und hat zum Ziel, Autofahrern, Unternehmen und Regierungsbehörden zu helfen, Verkehrsprobleme effizient zu managen.

“Die Ergebnisse des Verkehrs-Index zeigen außerdem, dass Echtzeit-Verkehrsinformationen das Potential haben, die Verkehrsbelastung in Ballungsgebieten zu reduzieren. Sie helfen Autofahrer um Verkehrsinfarkte herum zu leiten und unterstützen Pendler dabei, unterwegs bessere Entscheidungen zu treffen”, ergänzt Harold Goddijn.

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