Mittelständler gegen Sanktionen

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Seit seiner Gründung Ende 2014 gehört der in Hamburg ansässige Deutsch-Russische Wirtschaftsbund zu den rührigsten Kämpfern gegen die Sanktionspolitik der Europäischen Union. Das hat nicht zuletzt mit der Zielgruppe des neuen Verbands zu tun: der deutsche, in Russland aktive unternehmerische Mittelstand.

Am vergangenen Dienstag standen gleich zwei Termine auf dem Programm der ehrgeizigen jungen Organisation: das Regionalforum St. Petersburg und das Sommerfest, beides vereint unter dem Dach der weißen Villa im Heine-Park an der Hamburger Elbchaussee. Aus Petersburg war Gabriele Kötschau, Repräsentantin der Handelskammer Hamburg in der Stadt der weißen Nächte, an die Elbe gekommen.

Tausend Jahre gemeinsame Geschichte

Eine lange Geschichte verbindet die beiden Regionen. Schon vor tausend Jahren segelten Hamburger und Lübecker Kaufleute die Newamündung hinauf nach Nowgorod. Später unterhielt die Hanse, ein weitverzweigter mittelalterlicher Kaufmanns- und Städtebund, jahrhundertelang dort eine ihrer wichtigsten Niederlassungen.

Selbst die Kriege des 20. Jahrhunderts unterbrachen die Beziehungen nur für kurze Zeit. Die 1957 zwischen Hamburg und dem damaligen Leningrad geschlossene Städtepartnerschaft war nicht nur die erste solche Partnerschaft nach dem Krieg. 13 Jahre nach dem Ende der Belagerung durch die deutsche Wehrmacht besiegelte sie auch die Botschaft, dass Deutsche und Russen entschlossen waren, wieder zueinander zu finden.

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