Minutenprotokoll des Tages [20.4.2014] aktualisiert 21:45

21:45

Drei Einwohner von Slawjansk (Gebiet Donezk) sind bei einem Schusswechsel in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Diese von Medien verbreitete Information wurde vom ukrainischen Innenministerium bestätigt.

21:25

Angesichts der Geschehnisse um die Ukraine hat Polen den USA und der Nato vorgeschlagen, US-Truppen auf seinem Gelände zu stationieren, teilt der Außenminister des Landes Radosław Sikorski in einem Interview für die Washington Post mit.

21:23

Im Stadtzentrum von Slawjansk sind Schüsse aus einem Maschinengewehr zu hören.

20:06

Die Volkswehr von Slawjansk hat die Festnahme eines der mutmaßlichen Teilnehmer des Angriffs auf den Blockposten gemeldet, teilt der Berater von Wjatscheslaw Ponomarjow, dem Befehlshaber der Volkswehr, mit.

19:40

Das ukrainische Außenministerium fordert Russland auf, die Volkswehr in Slawjansk zu beeinflussen, damit diese die besetzten Gebäude befreit und die Gewalt einstellt, heißt es in der Erklärung des ukrainischen Außenamts.

18:30

Hunderte Menschen fordern in Odessa ein Referendum, sowie Einstellung politischer Repressionen und Rücktritt des Verwaltungsleiters von Odessa Wladimir Nemirowski.

16:14

Die Lage neben dem Verwaltungsgebäude in Donezk, wo sich einige Hundert Anhänger der Föderalisierung versammelt haben, ist ruhig. Die meisten Anwesenden sind Vertreter der Volkswehr. Eine Kundgebung als solche findet nicht statt, die Menschen besprechen untereinander die politische Zukunft des Landes.

15:29

Der „Volksbürgermeister“ und Leiter der Volkswehr von Slawjansk Wjatscheslaw Ponomarjow bittet die russische Regierung, Friedenstruppen in die Region zu entsenden, um sie vor der Nationalgarde und dem Rechtssektor zu schützen.

14:52

In der ukrainischen Stadt Slawjansk wird von Mitternacht bis 6.00 Uhr Ausgangssperre eingeführt, teilt der Leiter der Volkswehr Wjatscheslaw Ponomarjow mit.

14:38

Im Ukraine-Konflikt hat die Regierung in Kiew eine Verfassungsreform in Aussicht gestellt, berichtet Euronews.

14:09

Die Zelle der radikalen Bewegung Rechter Sektor im nordukrainischen Gebiet Schitomir hat freiwillig 21 Kisten mit Molotow-Cocktails und zwei 50-Liter-Fässer mit Brennstoff an die Gebietsverwaltung des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU abgeliefert.

13:38

Russland ist über die Provokation in Slawjansk empört, steht in der am Sonntag veröffentlichten Erklärung des russischen Außenministeriums. Sie zeuge davon, dass die Regierung in Kiew nicht bereit ist, die Nationalisten und Extremisten außer Gefecht zu setzen.

13:20

„Zwischen zwei Gruppen von Bürgern kam es in der Stadt Slawjansk, Gebiet Donezk, zu einem bewaffneten Zusammenstoß an einem Kontrollposten. Dabei kam eine Person ums Leben, drei weitere erhielten Schusswunden und wurden ins Krankenhaus eingeliefert“, heißt es in der Mitteilung des Innenministeriums, die auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde.

12:43

Das ukrainische Innenministerium hat die Mitarbeiter des im Februar aufgelösten SEK-Kommandos „Berkut“ gebeten, bei der Wiederherstellung der Ordnung im Land zu helfen.

12:33

Einer der Leiter der Protestbewegungen, der Journalist Konstantin Dolgow, ist in Charkiw festgenommen und später verhaftet worden.

12:07

Eine eventuelle Nato-Mitgliedschaft der Ukraine wird nach Ansicht von Dmitri Peskow eine Umgestaltung der gesamten europäischen Sicherheitsarchitektur nach sich ziehen.

11:26

Nur 30,3 Prozent der Befragten in acht Ost- und Südostgebieten der Ukraine erkennen die Vollmachten des vom Parlament zum Interimspräsidenten ernannten Parlamentschefs Alexander Turtschinow an.

10:35

Die prorussischen Aktivisten in der ukrainischen Stadt Kramatorsk haben sich bereit erklärt, die vier Landeschützenpanzer zurückzugeben, die am 16. April besetzt worden waren.

09:11

Fünf Menschen sind bei einem Angriff auf einen Blockposten in der ukrainischen Stadt Slawjansk (Gebiet Donezk) ums Leben gekommen, ein Mensch wurde verletzt. Unter den Toten sind drei Volkswehrmänner und zwei Angreifer.

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[Mit Material von Stimme Russlands, RIA, CRI und Onlinezeitungen Vorort]