Ministerium warnt vor starkem Rubel

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Auch die Währungsentwicklung hat zwei Seiten: Während westliche Medien die Schwächephasen des russischen Rubel gemeinhin als ein Symptom der Schwäche der russischen Volkswirtschaft als Ganzes interpretieren, werden staatlicherseits in Moskau inzwischen andere Stimmen laut.

In der Tat war man in Russland bis zum Beginn der Ukrainekrise stolz auf die jahrelang, gemessen am Kaufkraftverhältnis, deutlich überbewertete russische Währung. Sie sorgte für einen vergleichsweise günstigen Zugang zu Importwaren und gestattete Millionen Bürgern regelmäßige Auslandsurlaube in der Türkei, in Ägypten und anderen Ländern.

Die Ukrainekrise und der Ölpreisverfall seit Mitte 2014 haben für einen Paradigmenwechsel gesorgt. Inzwischen stehen Themen wie Importsubstitution und die Entwicklung des einheimischen Tourismus ganz oben auf der Tagesordnung.

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