Metro-Anschlag St. Petersburg: Ein Drahtzieher gefasst

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Der russische Geheimdienst FSB hat gemeldet, einen der Drahtzieher des Anschlags in der Metro in St. Petersburg gefasst zu haben.

Das Pressezentrum des FSB teilte mit, dass „der russische Sicherheitsdienst im Distrikt Odinzowo in der Region Moskau heute einen der Organisatoren des Verbrechens, den gebürtigen Zentralasiaten Azimow Abror Akhralowitsch, geboren 1990, verhaftet hat. Er hatte den Selbstmordattentäter, Akbarschon Dschalilow, trainiert.“ Azimow sei für weitere Untersuchungen zum russischen Untersuchungsausschuss gebracht worden, so der FSB.

Die Verhaftung ist vom FSB gefilmt worden. Dem Video nach zu urteilen, wurde der Verdächtige westlich von Moskau in der Nähe eines Bahnhofs im Odinzowsky- Bezirk verhaftet.

Einer der Offiziere fragte den Mann, als sie ihn stellten, ob er begreife, was los ist. Dieser antwortete „Ja“. Dann wurde eine scharfe Pistole aus einer hinteren Hosentasche genommen und zwei Smartphones wurden beschlagnahmt.

Bei dem Terrorangriff am 3. April wurden 15 Personen (einschließlich des Attentäters) getötet und 102 verletzt. Attentäter war der 22-jährige gebürtige Kirgise Akbarschon Dschalilow.

[hmw/russland.news]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.