„Metro“ droht 200-Mio-Verlust

Der russische Teil des Metro-Handelskonzerns sieht erheblichen Bilanzverlusten entgegen. In einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche sprach Konzernchef Olaf Koch von möglicherweise 200 Millionen Euro Verlust.

Dessen ungeachtet will Metro trotz Währungskrise und Importsanktionen in Russland weiter wachsen.

Das operative Geschäft bezeichnete Koch als immer noch positiv. Der drastische Rubelverfall im Dezember habe dazu geführt, dass viele Konsumenten ihre Einkäufe vorgezogen hätten. Das gelte vor allem für die Konzerntochter Media-Markt. In Russland betreibt Media-Markt inzwischen 63 Standorte und gehört zu den führenden Anbietern in ihrem Segment.

Das Verlustpotenzial beim Betriebsergebnis 2014 von 200 Millionen Euro, so Koch, gelte für den Fall, dass der Euro dauerhaft auf einem Niveau von ungefähr 80 Rubel verharre.

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