Medienschelte – oder wie bastele ich mir meine Wahrheit

Foto: Screenshot Marina Yudenich Liverjournal.com via SpiegelkabinettFoto: Screenshot Marina Yudenich Liverjournal.com via Spiegelkabinett
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„Immer feste druff“, das scheint mitunter das Leitthema westlicher Mediengestaltung zu sein. Und die Hauptsache ist: Am besten richtet es sich ohne Vorbehalt gegen Russland, respektive andere Nationen, die kurzerhand und eigenmächtig, aber durchaus zeitgemäß, zu „Feindstaaten“ deklariert werden. Der Stimmung im Ländle ist es dienlich und der brave unbedarfte Konsument darf sich in seinem Weltbild, das ihm eingetrichtert wurde, suhlen.

In diesem Spiel gibt es zumeist einen fiesen Aggressor und ein unschuldiges Lamm als Opfer. Praktisch, quadratisch, gut, könnte man sagen. Nun, wie so oft im richtigen Leben, gibt es aber meist immer zwei Wahrheiten. Süffisant wird es dann, wenn sich herausstellt, dass das Opferlamm gar nicht so lammfromm ist, wie es dargestellt wird.

Ein Paradebeispiel einer solch journalistischen Glanzleistung entdeckten die geschätzten Kollegen vom „Spiegelkabinett“ jüngst beim Deutschlandfunk. Wir wollen Ihnen die offenkundige Entgleisung der Berichterstattung nicht vorenthalten >>>