Mariupol zwischen Krieg und Hoffnung

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Sie sind selten geworden, die Situations- und Lageberichte aus der Feder russischer Reporter von jenseits der ukrainischen Bürgerkriegsfront – die Arbeitsbedingungen auf der „anderen Seite“ haben sich für russische Journalisten deutlich verschlechtert. Um interessanter der Bericht der Online-Zeitung Gazeta.ru heute aus der einzigen wirklichen Stadt des Donbass, die nicht in der Hand der Rebellen ist: Mariupol.

Schon der Name weckt Gerüchte um vermeintliche Expansionspläne der Rebellen. Die einen behaupten, die mögliche Eroberung Mariupols durch ostukrainische Aufständische, unterstützt von Russland, wäre der erste Schritt zu einer Anbindung der Halbinsel Krim an Russland auf dem Landweg. Andere bestreiten die strategische Bedeutung der Stadt am Schwarzen Meer.

Dmitri Trenin, Leiter des Moskauer Carnegie- Zentrums, schrieb schon vor Monaten, dass eine Landverbindung entlang der Küste ohne Herrschaft über die Transportadern südöstlich des Dnjepr ohne nachhaltige Überlebenschance sei. Nach dieser Sicht kommt nur eine großangelegte Invasion im Rahmen der Grenzen des alten Noworossija für Russland infrage.

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