Heute, am Tag des Gedenkens und der Trauer, nahm Maria Sacharowa an der wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Die sowjetische Diplomatie im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945: Lehren und Schlussfolgerungen“ teil.
Sie machte die Teilnehmer auf die unvergesslichen Werke aufmerksam, die in der Anfangsphase des Großen Vaterländischen Krieges entstanden sind: „Der heilige Krieg“ von Alexander Alexandrow, der bereits am 26. Juni 1941 am Belarussischen Bahnhof erklang, „Warte auf mich“ von Konstantin Simonow, das im Juli und August entstand, sowie die Siebte „Leningrader“ Sinfonie, mit deren Komposition Dmitri Schostakowitsch bereits im Sommer 1941 begonnen hatte.
Maria Sacharowa hat das beeindruckende Gedicht „Ganz Europa“ von Samuil Marschak vorgelesen, das am 29. Juli, dem siebenunddreißigsten Tag des Krieges, geschrieben wurde.
Die Zeilen im Original:
Кличет Гитлер Риббентропа,
Кличет Геббельса к себе:
– Я хочу, чтоб вся Европа
Поддержала нас в борьбе!
– Будет драться вся Европа! –
Отвечали два холопа.
И пустились вербовать
Многочисленную рать.
Опереточный
Испанец
С шайкой жуликов
И пьяниц –
Вот фашистский
Легион
Всех мастей
И всех племен.
Швед
Из города Берлина,
Три бельгийца
С половиной
Да подручный
Дорио
Встать готовы
Под ружье.
Вызвал Гитлер
Риббентропа
И спросил,
Нахмурив лоб:
– Это что же
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