Leiter der OSZE-Beobachter-Mission korrigiert sein Interview

Leiter der OSZE-Beobachter-Mission korrigiert sein Interview

Alexander Hug, erster stellvertretender Leiter der Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine, verlangte von der Zeitschrift Foreign Policy, den Text seines Interviews so zu korrigieren, als gebe er darin nicht seine Meinung wider. Wie der Beobachter sagte, hat das Magazin es sofort gemacht.

Laut der ersten Version des Foreign Policy Interviews sagte Hug, dass die OSZE keine direkten Beweise für eine russische Präsenz in der Ostukraine fand. Ein Mitglied der OSZE-Mission hat nun klargestellt, dass Beobachter keine Schlussfolgerungen ziehen können.

„Der gestern veröffentlichte Text war irreführend und entspricht nicht meinem Standpunkt. Gleichzeitig wurde die richtige Version bereits veröffentlicht. Wie Sie wissen, ziehen wir aufgrund der von uns erstellten Fakten keine Schlüsse und liefern keine Beweise“, zitiert RIA Novosti die Worte von Hug auf einem Briefing.

In Kiew gelang es unterdessen schon, Kritik an Hug zu üben. So nannte die Erste Vize-Sprecherin der Werchowna Rada der Ukraine, Irina Geraschtschenko, seine Aussage „minderwertig und misslungen“.

Das russische Verteidigungsministerium hat wiederholt darauf hingewiesen hat, dass es die DPR und LNR nicht mit militärischer Hilfe versorgt. Die entsprechenden Vorwürfe aus Kiew wurden als Unsinn bezeichnet, der nicht kommentiert wird.

[hmw/russland.NEWS]

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