Kurznachrichten

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Russland, dem von westlicher Seite Kriegsverbrechen wegen der Tötung von Zivilisten vorgeworfen wird, hat nun seinerseits den USA und den mit ihnen Verbündeten Angriffe auf Zivilisten vorgeworfen. Die russische Aufklärung habe einen Angriff auf das Dorf Daduk 30 km südlich der irakischen Stadt Kirkuk ausgemacht. Dabei seien Zivilisten getötet worden.

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Ein Transporthubschrauber von Typ Mi-8 ist auf der Jamal-Halbinsel mit 22 Insassen abgestürzt. 19 von ihnen überlebten nicht. Ein Überlebender lotste mit seinem Mobilnik die Retter an die Absturzstelle, denn das Wrack war wegen schlechter Wetterbedingungen nicht auffindbar. Die Absturzstelle lag in der besonders undurchdringlichen Tundra.

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Die russische Bank „Pereswet“, dessen Hauptgesellschafter die Russische orthodoxe Kirche ist, ist durch die Zentralbank unter Zwangsaufsicht gestellt worden. Die Zentralbank teilte mit, dass die Bank erhebliche Liquiditätsprobleme hat, was jedoch durch die Bank bestritten wird. Ungeachtet dessen sind alle Filialen geschlossen und die Bank verspricht, in kürzester Zeit mit der Auszahlung der Bankguthaben an diejenigen zu beginnen, die dies wünschen. Ungeachtet dessen ist die Einsetzung einer Zwangsverwaltung entsprechend der russischen Gesetzgebung wie Eintritt des Versicherungsfalles zu betrachten und die Privatanleger haben somit auch die Möglichkeit, ihre Einlagen vom Einlagensicherungsfond erstattet zu bekommen, jedoch nur bis zu einer Höhe von 1,4 Mio. Rubel. Die Bank belegt im innerrussischen Bankenrating den 41. Platz und ist somit eine der solidesten Banken überhaupt. Die Russisch-orthodoxe Kirche hält bei dieser Bank den größten Anteil ihrer Gelder. Russische Medien hatten in der vergangenen Woche weiter berichtet, dass die Bank als Kreditgeber für einen der Organisatoren der Energieblockade der Krim aufgetreten ist.

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Die USA haben russischen Diplomaten mit Strafverfolgung gedroht, sollten sie als Beobachter an den Wahlen in den USA teilnehmen oder sich auch nur in der Nähe von Wahllokalen zeigen. Entsprechende Anträge auf Zulassung als Wahlbeobachter wurden durch die amerikanischen Behörden abgelehnt. Die US-Behörden haben Russland empfohlen, sich über den Rechtsweg in der Organisation OSZE vermutete Rechte einzuklagen.
Russland erinnerte an die Wiener Übereinkommen, die die Arbeit von Diplomaten im Ausland regeln und die auch das Recht zur Wahlbeobachtung einräumen. Die USA selber nutzen in sehr großem Umfang diese Regelungen in Russland.

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Russland ist in diesem Jahr zum weltweit größten Produzenten von Weizen aufgestiegen und hat erstmals mehr Weizen exportiert als die USA. Wenn man bedenkt, dass die meisten Unternehmen noch mit Maschinen aus der Sowjetzeit arbeiten, wird deutlich welches Potential außerdem besteht.
Russland beabsichtigt, die Landwirtschaft so auszubauen, dass sie die Rolle, die jetzt das Öl für das Land spielt, übernehmen kann.

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Gazprom-Vizepräsident Alexander Medwedew sagte der „WirtschaftsWoche“. „Es wäre ein Diktat der Politik, die sich über wirtschaftliche Erfordernisse hinwegsetzt“, sollte Nord Stream scheitern. Gazprom treibe das Projekt weiter voran. CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hatte zuletzt einen Verzicht auf die Pipeline ins Spiel gebracht. Polen, Balten und Ukrainer sähen durch das Projekt ihre Sicherheit bedroht, argumentierte er. Diese Länder befürchten, von Gaslieferungen abgeschnitten zu werden.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)