Kurznachrichten

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Laut Sachsens Wirtschaftsminister ist Samara eine Region, die sehr gut zu Sachsen passt. Automobilbau, Luft- und Raumfahrttechnik und Maschinen- und Anlagentechnik sind Industriesparten, die in beiden Regionen eine wichtige Rolle spielen. Der Vize-Gouverneur bezeichnet Deutschland und Sachsen als Schlüsselpartner. Der sächsische Wirtschaftsminister ist derzeit mit einer Unternehmerdelegation in Samara.

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Die Universitäten im sächsischen Freiberg und im russischen Samara werden in Zukunft bei der Ausbildung enger zusammenarbeiten. Dazu wurde ein entsprechendes Programm ausgearbeitet. Doktoranden, die an diesem Programm teilnehmen werden in Zukunft den „Doktor“ bzw. „Kandidat“ beider Universitäten erhalten.

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Unbeeindruckt von den politischen Schwierigkeiten zwischen EU und Russland gehen die Arbeiten an Nord Stream 2 seinen Gang. Die ersten Rohre werden Ende Oktober nach Sassnitz auf die Insel Rügen transportiert. Dort werden sie mit Beton ummantelt und für die Verlegung vorbereitet.

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Präsident Putin fordert von der Regierung Maßnahmen zur Förderung des Unternehmertums. Konkretes werde er mit Premier Medwedew besprechen, sagte er auf einer Konferenz in Moskau am Dienstag.

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Die Gewährleistung eines Maximums an Freiheiten für das russische Unternehmertum sind das beste Rezept, um den westlichen Sanktionen gegen Russland entgegenzuwirken – so die Ansicht des russischen Präsidenten Putin.
„Ich möchte die Entscheidungsträger bitten, den Dialog und das Zusammenwirken mit den Unternehmern zu entwickeln. Natürlich betrifft dies auch die Rechtspflegeorgane. Wie Ihnen bekannt, haben wir auf föderaler Ebene eine Arbeitsgruppe für die Beaufsichtigung und Analyse der Anwendung von Rechtsmitteln in der unternehmerischen Tätigkeit geschaffen“, – so Putin.

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Die Zeitung »Iswestija« hat darauf hingewiesen, dass, sollte die EU auf dem nächsten Gipfel tatsächlich Sanktionen gegen die russische Rüstungsindustrie und den Flugzeugbau beschließen, sie sich selbst schädigen werden. Es gebe heute weltweit nur ein Unternehmen, das Zulieferteile aus Titan herstellt, ohne das man Flugzeuge aus Carbonfaserkunststoff nicht bauen kann – und das sitzt in Russland. Diese Zulieferteile sind für alle Großraumflugzeuge notwendig, weil sie leichter und stabiler sind.

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Der Vizepremier der russischen Regierung Dmitri Rogosin informierte, dass Russland keine ausländischen Zivilflugzeuge für den Eigenbedarf in Russland kaufen wird. Russland wir die Produktion eigener Zivilflugzeuge im beschleunigten Tempo wieder herstellen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um den Markt für die eigenen russischen Produzenten zu schützen. Russland ist eine Großmacht im Flugzeugbau und es ist einfach nur peinlich, ausländische Flugzeuge zu kaufen, wenn man eine eigene Produktion hat.

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Russische Banken haben im dritten Quartal dieses Jahres 14.382 gefälschte Rubel-Geldscheine und 15 gefälschte chinesische Geldscheine entdeckt und eingezogen. Spitzenreiter bei den Fälschungen ist der größte in Umlauf befindliche Geldschein – die 5000-Rubel-Banknote. Im dritten Quartal wurden 1.500 gefälschte Geldscheine weniger entdeckt, als im Vorquartal. Gefälschte ausländische Valuta wurde in 1.191 Fällen festgestellt. An erster Stelle steht der US-Dollar. Aber auch 15 gefälschte chinesische Geldscheine wurden entdeckt.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.