Kurznachrichten

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Russland hat nahe Aleppo eine mobile Beobachtungsstelle zur Überwachung des Waffenstillstandes eingerichtet. Die Daten werden täglich u.a. auch per Videokonferenz weitergegeben.

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Die Vorsitzenden der Donezker und Lugansker Volksrepubliken haben einseitig eine Feuerpause ab 15. September Null Uhr angeordnet. Sie hoffen, dass die ukrainische Regierung ihrem Beispiel folgen wird.

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Moskau will die Ergebnisse der Verhandlungen mit den USA über Syrien veröffentlichen und vom UN-Sicherheitsrat bestätigen lassen, um alle diesbezüglichen Zweifel zu beseitigen. Die USA dagegen wollen die Ergebnisse geheim halten.

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Die syrische Regierung hat die Türkei vor dem Überfliegen syrischen Territoriums und vor Luftschlägen, die angeblich gegen den IS gerichtet seien, ohne dies mit der syrischen Regierung abgesprochen zu haben, gewarnt. Man werde dies als eine Verletzung der Souveränität betrachten und entsprechend reagieren.

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Als Antwort auf die erneuten antirussischen Sanktionen hat Russland einen Importstopp von Salz verfügt. Betroffen sind Länder, die sich den antirussischen Sanktionen angeschlossen haben.

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Die Türkei will in Zukunft schwere Angriffsdrohnen herstellen, so der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie Faruk Özlü am Montag gegenüber der Agentur Anadolu.

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Präsident Baschar al-Assad will unbedingt alle Teile des Landes wieder unter Kontrolle bringen, auch diejenigen, die zurzeit von den Terroristen besetzt sind. Die syrische Armee werde den Kampf gegen Terroristen fortsetzen.

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VCIOM FOM und andere Meinungsforscher sind nicht mit der Aufnahme des „Levada-Zentrum“ in die Liste der NGOs als „ausländische Agenten einverstanden und fordern, diese Entscheidung zu überdenken, berichtet die Zeitung „Wedomosti“ unter Bezugnahme auf die Erklärung der Vereinigung der Markt- und Meinungsforschung (OIROM).
Unterzeichnet haben diese Forderung insbesondere der Generaldirektor von WZIOM Valery Fedorov, der Präsident der FOM Alexander Oslon, der Vorsitzender des Vorstands „Niccolo M“ Igor Mintusov und der Direktor der kundenspezifischen Marktforschung „TNS Russland“ Evgeny Popov.
Soziologische Studien, einschließlich Untersuchungen der öffentlichen Meinung, einschließlich der Veröffentlichung, Analyse und Diskussion der Ergebnisse, seien wissenschaftliche und keine politischen Aktivitäten.

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Michail Chodorkowski will erreichen, dass Putin bei der nächsten Präsidentenwahl nicht wiedergewählt wird, und sucht daher alternative Kandidaten. Mit dem Projekt „An Stelle von Putin“ wolle er seinen Landsleuten bei der Suche nach Alternativen helfen. Er selbst werde sich nicht um das Präsidentenamt bewerben, betonte der Ex-Oligarch.
Chodorkowskis Stiftung „Offenes Russland“ schlägt den ehemaligen Finanzminister Alexej Kudrin, den Oppositionellen Alexej Nawalni und die Tochter des verstorbenen russischen Präsidenten Boris Jelzin, Tatjana Jumaschewa, ins Gespräch. »Offenes Russland« stellt auch 19 Kandidaten für die Parlamentswahl am Sonntag und fünf für die Wahl des Stadtrats von St. Petersburg, der Heimatstadt Putins.

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Erstmals seit 20 Jahren sind in Weißrussland Oppositionelle ins Parlament gewählt worden. In Minsk wurde nach vorläufigen Ergebnissen die Oppositionsvertreterin Anna Kanopazkaja von der Vereinigten Bürgerpartei gewählt, sagte Wahlleiterin Lidija Jermoschina.

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China will die von Russland und Saudi-Arabien angestrebte Stabilisierung des Öl-Preises unterlaufen. China ist der weltweit größte Öl-Importeur, hat daher ein Interesse an möglichst niedrigen Preisen und spielt die beiden scharfen Konkurrenten Russland und Saudi Arabien gegeneinander aus.

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Russland und der Iran haben am Samstag mit dem Bau von zwei Atomreaktoren in Buschehr begonnen. Russland will mit der Partnerschaft seine geopolitische Rolle in der Region stärken.

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Die ukrainische Regierung will russischen Staatsbürgern, die in der Ukraine leben, das Recht verweigern, am 18. September in der russischen Botschaft und den russischen Konsulaten an den Staatsduma-Wahlen teilzunehmen. Das ukrainische Außenministerium hat Moskau zudem aufgefordert, keine Bewohner der Krim als Kandidaten bei den russischen Parlamentswahlen zuzulassen. Nach ukrainischer Auffassung ist die Krim Teil des ukrainischen Territoriums.

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Außenminister Steinmeier erzeugt mit seinem Vorschlag zu Rüstungsgesprächen mit Russland im Baltikum Unbehagen. Steinmeier setzt sich für stärkere Kontrollen ein und sucht die Diskussion mit Moskau. Estland, Lettland und Litauen lehnen das ab.

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Am Dienstagmorgen kostet der US-Dollar 64,77 Rubel und der Euro 72,68 Rubel. Der im Dollar gerechnete Aktienindex RTS steht bei 980 Zählern.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.