Kurznachrichten

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Die für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit zuständige US-Vizeaußenministerin Rose Gottemoeller kommt am 21. November zu einer Nonproliferation-Konferenz nach Moskau. Das teilte das US-State-Department am Donnerstag in Washington mit.

Der Hauptstab der estnischen Selbstverteidigungskräfte hat westliche Medienberichte dementiert, wonach ein russisches Transportflugzeug den Luftraum Estlands am vergangenen Mittwoch verletzt haben soll. Das berichtete die estnische Tageszeitung „Postimees“ am Donnerstag.

Der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag vorübergehend entlassene Chef der Serbischen Radikalen Partei, Vojislav Šešelj, will alle serbischen Patrioten vereinigen, die für eine Annäherung an Russland und gegen den EU-Beitritt Serbiens sind. Das sagte der 60-jährige Politiker am Donnerstag in einem Interview für den Radiosender Sputnik-Serbia.

Kiew hat sich zum “Partisanenkrieg” auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine bekannt. „Unsere Einheiten führen Kampfoperationen im Hinterland des Feindes erfolgreich durch“, teilte Sorjan Schkirjak, Berater des ukrainischen Innenministers, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Kiew mit.

Der weißrussische Wirtschaftsminister Nikolai Snopkow sieht den andauernden Konflikt in der benachbarten Ukraine als Anlass für eine engere Zusammenarbeit Weißrusslands mit dem Westen.

Kiew hat allein in der letzten Woche schwere Kampftechnik im Wert von einer Milliarde Griwna (rund 65 Millionen US-Dollar) für den Einsatz in der Donbass-Region gekauft. Das teilte Sorjan Schkirjak, Berater des ukrainischen Innenministers, am Donnerstag in Kiew mit.

Keinerlei russisches Militär hat die Grenze zur Ukraine überquert; gegenteilige Behauptungen sind nichts weiter als Lügen, sagte der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag in Moskau. „Wer solche Fakten hat, soll diese vorlegen.“ Bislang „beschränkt man sich jedoch auf erlogene Behauptungen.“

Russlands Gold- und Devisenreserven sind laut der russischen Zentralbank in der Woche vom 31. Oktober bis 7. November um 1,7 Prozent bzw. 7,2 Milliarden US-Dollar auf 421,4 Milliarden US-Dollar gesunken. Nach dem Stand vom 31. Oktober hatten sich die Reserven auf 428,6 Milliarden US-Dollar belaufen. Eine Woche zuvor (vom 24. bis 31. Oktober) wurde eine Verringerung um 2,4 Prozent bzw. 10,5 Milliarden US-Dollar registriert.

Bundeskanzlerin Merkel ist mittlerweile wohl die einzige Spitzenpolitikerin, die einen ständigen Draht sowohl nach Moskau als auch nach Washington hat. Die Kanzlerin hat sich gegen weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland ausgesprochen. Wichtig sei jetzt die Einhaltung des Waffenstillstands, so Merkel.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu forciert den Aufbau eines vollwertigen Truppenverbandes auf der Halbinsel Krim, schreibt die Zeitung „RBC“ am Donnerstag.

Die Technik und die Kräfte der russischen Armee befinden sich auf dem Territorium Russlands. Deshalb ist es nicht konstruktiv, über eine Bedrohung für die Ukraine zu sprechen, wie Alexander Pankin, russischer UNO-Vizebotschafter, mitteilte.

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom wirft dem russischen Auslandssender RT vor, über die Ukraine-Krise voreingenommen zu berichten. Der Sender weist diese Kritik zurück: Nach Ansicht seiner Chefredakteurin Margarita Simonjan  geht es um einen Versuch, die Redaktion unter Druck zu setzen.

Mit Material der Nachrichtenagentur RIA-Novosti