Kurznachrichten

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Wegen der Ukrainekrise stoppte Frankreich die Lieferung von zwei „Mistral“-Kriegsschiffen an Russland. Dafür zahlt die Regierung jetzt knapp eine Milliarde Euro. Die Gesamtkosten könnten laut einem Zeitungsbericht doppelt so hoch liegen.

Russisch-orthodoxe Aktivisten zerschlagen in St. Petersburg Fresken, weil sie Dämonen darstellen. Es ist nicht der erste Angriff der Gruppe.

Mit dem Engagement der Volkswagen Group China für die Ausstellung Rain Room startet Volkswagen seine Aktivitäten als Kulturpartner in China. Die am Samstagabend vor einer Woche in Shanghai eröffnete Ausstellung markiert zugleich die erste Präsentation des Rain Room in China. Das vom britisch-deutschen Künstlerkollektiv Random International geschaffene Kunstwerk stieß bereits auf große Resonanz bei Präsentationen in London und New York und  wird in Shanghai erstmals eine Fläche von 150 m² einnehmen und somit alle bisher gezeigten Versionen deutlich übertreffen.

Niedrige Preise: Russland erwägt Drosselung der Ölförderung. Russlands Vizepremier Arkadi Dworkowitsch kündigte Verhandlungen mit den OPEC-Ländern zur Drosselung der Ölförderung an, um höhere Preise zu erreichen.

Russland: Ja zu breiter Anti-IS-Koalition, aber kein Einsatz russischer Truppen in Syrien.

Einem am Dienstag auf RussiaToday veröffentlichtem Artikel zufolge hat der russische Präsident Putin einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der vorsieht, die Handelstransaktionen innerhalb der Gemeinschaft unabhängiger Staaten in Zukunft ohne den Rückgriff auf die europäische und die US-amerikanische Währung abzuwickeln.

In der russischen Stadt Rybinsk wurde am Donnerstag erstmals die Produktion von unbemannten Flugzeugen in Massenfertigung aufgenommen. Vom Fließband kommen Mittelklasse-Drohnen des Typs „Korsar“, die eine Fläche von 50 Quadratkilometern überbewachen können, berichtet der Pressedienst der russischen Technologieholding Rostec.

Das deutsche Chemieunternehmen BASF und der russische Gaskonzern Gazprom wollen einen Ende 2014 gestoppten Tausch von Firmenanteilen nun wie geplant zu Ende bringen. BASF teilte in Ludwigshafen mit, man wolle sich vom Gashandels- und Speichergeschäft trennen und dafür die Öl- und Gasförderung weiter ausbauen. Bis zum Jahresende solle die Aktion beendet sein.

Rachmaninows Sarg soll nach Russland. Der 1943 gestorbene Komponist wollte in Moskau begraben sein. Sein Grab liegt aber in New York. Der russische Kulturminister Wladimir Medina will die sterblichen Überreste des 1943 in Beverly Hills (USA) gestorbenen Komponisten aus den USA zurück nach Russland holen.