Kurznachrichten

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Russlands größtes Geldhaus Sberbank und die italienische Mediobanca S.p.A. haben ein Abkommen über die langfristige Zusammenarbeit unterzeichnet. Das teilte die Sberbank am Dienstag in Moskau mit.

Der ukrainische Außenamtssprecher Jewgeni Perebijnis hat sich gegen ein Kippen des kernwaffenfreien Status des Landes ausgesprochen. „Eine Wiedererlangung des Status der Ukraine als Atommacht ist nicht möglich und auch nicht nötig“, sagte Perebijnis am Dienstag in Kiew.

Bahrain und andere Anrainer des Persischen Golfes wollen ihre Beziehungen zu Russland festigen. Das erklärte Bahrains Informationsministerin Samira Rajab am Dienstag in einem Interview  der Agentur Rossiya Segodnya.

Präsident Putin hat bei einem Treffen mit Australiens Premierminister Tony Abbott am Rande des APEC-Gipfels in Peking die Hoffnung ausgesprochen, dass sämtliche Informationen zur Katastrophe der malaysischen Verkehrsmaschine in der Ost-Ukraine veröffentlicht werden.

Trotz der Volatilität des Rubels hat die russische Regierung laut Premierminister Dmitri Medwedew nicht vor, den Handel mit Bardevisen zu begrenzen. „Die Regierung und die Zentralbank sind in dieser Frage einig: Der Devisenverkauf darf nicht beschränkt werden“, sagte Medwedew am Montag in einer Regierungssitzung in Moskau. Zu den Schwankungen des Rubels sagte er, die Analysten seien sich darüber einig, dass die russische Währung stark unterbewertet sei.

Russland erhält aus Deutschland immer mehr Anträge auf Rehabilitation einstiger Kriegsverbrecher.  Das sagte der russische Chefmilitärstaatsanwalt Sergej Fridinski im Interview mit der „Rossijskaja Gaseta“. Er berichtete ausführlich über die Akte eines in der Sowjetunion verurteilten Stabsoffiziers der deutschen Abwehr und warnte vor Versuchen, das NS-Regime zu rechtfertigen.

Ein gemeinsames russisch-chinesisches Langstrecken-Großraumflugzeug kann bis 2025 auf den Markt gebracht werden, wie Juri Sljussar, russischer Industrie- und Handelsvizeminister, auf der Airshow China 2014 zu Journalisten sagte.

Der Auftragseingang aus Russland bei der Siemens AG hat im Jahr 2014 bei 1,7 Milliarden Euro gelegen, wie Dietrich Möller, Präsident von Siemens Russland, am Dienstag Journalisten mitteilte. 2013 waren es 2,4 Milliarden Euro gewesen. Der Konzern will laut Möller seine Aktivitäten in Russland nicht reduzieren. Alle Aufträge aus Russland würden erfüllt.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum  spüren die Russen bereits die negativen Folgen des Einfuhrverbots für ausländische Lebensmittel als Reaktion auf die US- und EU-Sanktionen, sind jedoch bereit, für höhere Ziele Opfer zu bringen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Dienstag.

Die Behörden der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) und die niederländischen Experten, die in der Region eingetroffen sind, um Wrackteile der malaysischen Boeing abzutransportieren, können sich nicht über die Bedingungen für den Abtransport einigen, wie ein Sprecher des DVR-Informationsministeriums mitteilte.

Präsident Putin hat laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mehrere kurze Gespräche am Rande des Apec-Gipfels in Peking geführt. Die Sitzungspausen beim Gipfel „wurden genutzt, um mit Präsident Obama zu sprechen. … Es waren kurze Gespräche, bei denen allerdings sowohl bilaterale Beziehungen, als auch Syrien, die Ukraine und der Iran angeschnitten wurden.“

Die „Volksfront“ des ukrainischen Premiers Arseni Jazenjuk hat laut der offiziellen endgültigen Auswertung der Wahlen in die Oberste Rada (Parlament) gewonnen und gemäß der Parteilistenwahl 64 Sitze im Parlament der achten Legislaturperiode erhalten. Der „Block Pjotr Poroschenko“ bekam 63 Sitze über die Parteiliste. Bei der Auszählung der Stimmen in den Direktwahlkreisen siegte der „Block Pjotr Poroschenko“, der 69 Mandate erhielt. Zusammengenommen hat damit die Präsidentenpartei mit insgesamt 132 Abgeordneten die meisten Sitze in der Rada bekommen. Die Partei „Volksfront“ gewann nur 18 Mandate in den Direktwahlkreisen und hat insgesamt 82 Sitze in der Rada.