Kurznachrichten

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Die Ukraine hat von der Europäischen Union 500 Millionen Euro Finanzhilfe erhalten. Wie das ukrainische Finanzministerium am Donnerstag auf seiner Internetseite mitteilte, handelt es sich um die zweite Tranche eines früher gewährten Kredits. Der Zins betrage 1,375 Prozent per anno. Der Kredit sei zum 4. Oktober 2029 zu tilgen, hieß es.

Die Fußballvereine der Schwarzmeer-Halbinsel Krim dürfen nicht in den russischen Ligen starten und an russischen Pokalwettbewerben teilnehmen. Das gab die Europäische Fußball-Union UEFA am Donnerstag im schweizerischen Nyon nach einer Sitzung des Exekutivkomitees bekannt, wie das Internetportal sport1.de berichtete.

Die Ukraine will noch in dieser Woche rund eine Milliarde Kubikmeter Gas in Russland kaufen. Das teilte der neue ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin am Donnerstag in Kiew mit.

Die Führung der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) hat am Donnerstag die Vereinbarung mit Kiew über den Waffenstillstand ab dem 9. Dezember in Donbass bestätigt, wie RIA Novosti vom Vorsitzenden des Volksrates der DVR, Andrej Purgin, erfuhr.

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Donnerstag in Kiew bei einem Treffen mit leitenden Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden bekannt gegeben, dass am  Dienstag, dem 9. Dezember, in der (südukrainischen) Region Donbass ein „Ruhe-Regime“ eingeführt wird, wie der Pressedienst des Staatschefs mitteilt.

Das russische Militär lässt Kampfroboter entwickeln, um das Leben der Soldaten auf dem Schlachtfeld zu schonen. Das Verteidigungsministerium in Moskau hat ein bis 2025 angelegtes Programm zum „Bau von zukunftsorientierter Robotertechnik“ beschlossen.

Der US-Dollar und der Euro sind  am Mittwoch auf ein neues Rekordhoch gegenüber dem Rubel geklettert, schreibt die „Nowyje Iswestija“ am Donnerstag. Der Dollar stieg um 3,6 Rubel auf 54,38 Rubel. Der Euro wurde 4,02 Rubel teurer und kostete am Mittwoch 67,27 Rubel.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk und US-Vizepräsident Joe Biden haben in einem Telefongespräch Russland aufgerufen, zu helfen, Bedingungen für die Lieferung ukrainischer Hilfsgüter in das Konfliktgebiet Donbass zu schaffen.

Chinesische Organisationen haben der russischen Weltraumagentur Roskosmos angeboten, mehr als zehn Gemeinschaftsprojekte auf der Internationalen Raumstation (ISS) zu realisieren. Unter anderem wollen sie einen chinesischen Taikonauten zu einer Dauerexpedition zur ISS zu schicken, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.