Kurznachrichten

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Das russisch-deutsche Forum „Petersburger Dialog“  ist auf Februar 2015 verschoben worden. Das teilte der Leiter des russischen Koordinierungsausschusses des Forums, Viktor Subkow, am Freitag in Moskau mit. „Ich denke, dass keinerlei Verbote unsere Beziehungen beeinflussen können. Wir haben in Deutschland viele Freunde und Gesinnungsgenossen und wollen unsere Kontakte fortsetzen“.

Die Politik des Westens gegenüber dem Balkanland Serbien ist „gemein und zynisch“. So kommentierte Russlands Vizeregierungschef Dmitri Rogosin die jüngste Erklärung von Bundespräsident Joachim Gauck, wonach Belgrad zwischen Brüssel und Moskau zu wählen habe. „Zuerst hat der Westen Jugoslawien zerstückelt, dann die Serben als Hauptschuldige im Bürgerkrieg abgestempelt und dann Serbien zerbombt. Jetzt wird Belgrad erpresst, indem der Westen Serbien zwingt, Russland zu verraten und Sanktionen gegen Moskau zu verhängen. Das ist eine gemeine und zynische Politik“.

Der Ex-Chef des deutschen Technologiekonzerns Siemens, Peter Löscher, wird möglicherweise Mitglied des Boards of Directors der russischen Staatsbahn RZD. Das teilte die russische Behörde für die Verwaltung des Staatsvermögens am Freitag in Moskau mit.

Die Aktiva der russischen Geschäftsbanken werden im kommenden Jahr laut einer Prognose der Zentralbank um etwa 15 Prozent auf 80 Billionen Rubel (1302,719 Milliarden Euro) wachsen. Das teilte Vizezentralbankchef Wassili Posdyschew am Freitag in Barcelona am Rande einer internationalen Konferenz der Nationalen Vereinigung der Wertpapiermarktteilnehmer (NAUFOR).

Präsident Putin hat den Regierungen von Syrien und dem Irak Unterstützung im Kampf gegen Extremismus versprochen und den Westen beschuldigt, die radikalen Gruppen, die jetzt Syrien bedrohen, gefördert zu haben.

Der russische Präsident Wladimir Putin hält die Haltung der Türkei, die beschlossen hat, keine Sanktionen gegen Russland zu verhängen, für weitblickend  und hat eine positive Einstellung zu Ankaras Absichten, den Export von Fleisch, Milch, Fisch, Gemüse und Obst nach Russland zu vergrößern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in letzter Zeit stark verändert , schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Freitag. Dass sie immer häufiger die Nerven verliert, hat ihre Rede beim G20-Gipfel im australischen Brisbane gezeigt, wo sie nach einem vierstündigen Gespräch mit Präsident Wladimir Putin ungewöhnlich scharfe Kritik an Russland richtete. Bisher galt Merkel als eine auf Vorsicht und Zurückhaltung bedachte Kanzlerin.

Russland wird laut seinem Botschafter bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Andrej Kelin, keine militärische Blockade der abtrünnigen ostukrainischen Industrieregion Donbass zulassen. Der Diplomat kritisierte Kiews Wirtschaftsblockade und forderte eine sofortige humanitäre Einmischung.

Die von den USA, der EU, Japan, Australien und anderen Ländern beschlossenen Einschränkungen gegen Russland sind nicht legitim, wie Russlands Präsident Wladimir Putin betonte. Es ist aussichtslos, mit Moskau in der Sprache von Sanktionen und Ultimaten zu sprechen.

Mit Material von RIA-Novosti