Kurznachrichten

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Der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin erklärte in Davos, das Bruttoinlandsprodukt Russlands könne – wenn der Ölpreis stabil bleibe – um bis zu 2% zulegen.

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In der Zeit vom 16. bis zum 19. Januar 2017 hat eine Gruppe ukrainischer, dänischer und kanadischer Militärs im Rahmen des Wiener Dokuments der OSZE von 2011 über vertrauensbildende Maßnahmen das Gebiet des russischen Militärkreises Süd und die Gegenden in der Nähe der Städte Rostow-am-Don, Asow, Taganrog, Nowoschachtinsk inspiziert.

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Syrien und Russland haben einen Vertrag über 49 Jahre über den Ausbau und die Modernisierung des syrischen Hafen Tartus abgeschlossen. Der Hafen wird Versorgungsstützpunkt der russischen Kriegsmarine sein.

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Die russische Stadt Slatoust (Gebiet Tscheljabinsk) hat zu Ehren des neuen US-Präsidenten Donald Trump eine Silbermedaille herausgegeben. Zur feierlichen Amtseinführung Trumps wurden 45 Medaillen geprägt. Alles in Handarbeit. Fünf Stück davon sind in Gold, 15 sind in Kombination von Gold und Silber und die anderen in 925er Silber geprägt. Die Medaillen haben einen Durchmesser von 12 Zentimeter.

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Die Ukraine hat den Bau der Mauer an der Grenze zu Russland überraschend eingestellt. „Es gibt keine Finanzierung für das Projekt, daher wird es im Charkiwer Gebiet nicht fortgesetzt“, sagte die Gouverneurin der Region Charkiw, Julia Swetlitschnaja, es würden lediglich die bereits bestehenden Bauten weiter genutzt, darunter 31 Stützpunkte der Grenztruppen, ukrainischen Medien zufolge am Freitag. Das Projekt sollte die 2000 Kilometer lange Grenze zum Nachbarn Russland mit Wachtürmen, Signalsystemen und Gräben sichern.

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Der  ukrainische Präsident Poroschenko wird die russische Produktionsstätte seiner Schokoladenfabrik in Lipezk „aus politisch-wirtschaftlichen Gründen“ schließen.

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Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten hat dazu aufgefordert, endlich mit den ewigen Gerüchten aufzuhören, die einen Rücktritt der russischen Regierung vorhersagen. Peskow reagierte damit auf die Bitte, Meldungen in den Medien zu kommentieren, dass im Frühjahr dieses Jahres angeblich das gesamte Ministerkabinett ausgetauscht werden soll.

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Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Aufgabe gestellt, Alternativen für die Lieferungen von russischen Energieträgern zu finden. Darüber berichtet die Agentur „BelTa“ am Freitag. Lukaschenko hatte diese Weisung vor dem Hintergrund der Streitigkeiten mit Russland um Preisvorstellungen gegeben. Da man sich über Monate nicht einigen konnte, hatte Russland Lieferungen an Weißrussland gekürzt. Hierbei ging es darum, dass Weißrussland von sich aus, ohne Absprachen, die Preise für bereits geliefertes Öl gekürzt hatte und deshalb erhebliche Zahlungsrückstände aufgelaufen sind. Neue Lieferquellen könnten, nach Vorstellungen des weißrussischen Präsidenten, über Linien des Schwarzen Meers oder Mittelmeers laufen. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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Russland entwickelt gegenwärtig Waffen einer völlig neuen Generation, die mit Hyperschallgeschwindigkeit in Sekunden ihr Ziel erreichen. Für diese neuen Waffensysteme werden auch völlig neue, bisher nicht bekannt Materialien verwendet. Darüber informierte der Stellvertreter des Verteidigungsministers Juri Borisow. Als Stichwort gab der Beamte das Wort „Plasma“. Er kommentierte, dass der Charakter gegenwärtiger Auseinandersetzungen eine völlig andere Reaktionszeit erfordert. Man werde zukünftig nicht mehr in Minuten, sondern in Sekunden reagieren. Überleben wird derjenige, der schneller als alle anderen einen möglichen Gegner erkennt, die präzise Zielzuweisung gibt und vernichtet. Der stellvertretende Minister unterstrich, dass man im Verteidigungsministerium von den russischen Wissenschaftlern einen Durchbruch in Fragen der Laserwaffen erwarte, aber auch bei der elektromagnetischen Bewaffnung. Es ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Verteidigungsministerium organisiert. Juri Borisow informierte weiter, dass das russische Verteidigungsministerium mit der Russischen Akademie der Wissenschaften auch das Problem der Sanktionen bespricht. Russland wird der Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anderer Staaten verwehrt. Andererseits können viele Dinge aus Gründen der Sicherheit nicht mehr im Ausland erworben werden, so dass man sich auf eigene Möglichkeiten konzentrieren muss. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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Bei der Suche nach weiteren Trümmern des Ende Dezember vor Sotchi abgestürzten russischen Flugzeuges TU-154, bei dem alle Insassen ums Leben kamen, haben die Suchkommandos ein amerikanisches Flugzeug auf dem Meeresgrund entdeckt. Dabei handelt es sich um ein Flugzeug des Typs „Boston B-3“ aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges. Nach vorläufigen Erkenntnissen der russischen Seite, handelt es sich um ein Flugzeug aus dem Bestand des 63. Bomberregimentes und stürzte nach dem Start vom Flughafen Adler (Sotchi) am 15. November 1942 ab. Bisher wurde ein Motor des Flugzeuges geboren. Man hofft dadurch zu weiteren Erkenntnissen über das Schicksal der Mannschaft zu kommen. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.