Kurznachrichten

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Der für sein Nicht-Wissen berühmte polnische Außenminister Witold Waszczykowski hat erneut seinen Berühmtheitsgrad um mehrere Punkte gesteigert:
Waszczykowski weilt zurzeit in New York, um für Polens Kandidatur als nichtständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates zu werben. In einem Interview mit polnischen Medien sagte er:
„Wir können fast 20 Gespräche mit verschiedenen Ministern führen. Zum Beispiel mit einigen Karibikstaaten, vielleicht erstmals in der Geschichte unserer Diplomatie. So z. B. mit San Escobar oder Belize“.
Umgehend tauchte bei Twitter ein Account »Demokratische Republik San Escobar« und ein Hashtag »San Escobar« auf. Im Twitter Account wurde mitgeteilt, dass für polnische Bürger Visumfreiheit bestehe, beide Länder gegenseitige Linienflüge aufgenommen hätten und der Staat »San Escobar« die Kandidatur Polens für einen Sitz als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der UN unterstütze.
Der polnische Vizepremier Tomasz Siemoniak, meinte lakonisch via Twitter: Durch die Gespräche mit Vertretern nicht existierender Länder „schadet er Polen viel weniger als sonst“.

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„Jeden Tag lese ich die Nachrichten aus Washington: neue Sanktionen gegen Russland, die Lieferung von MANPADS [tragbare Flugabwehrraketen – hmw] an syrische Verbrecher, völlig sinnlose aber schädliche Aktionen in allen Bereichen der Außenpolitik.
Gott schuf die Welt in 7 Tagen. Die Obama-Regierung braucht 2 Tage mehr, um sie zu zerstören“, schreibt die für ihre Direktheit bekannte Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, bei dem Gedanken, dass es bis zum endgültigen Abschied Obamas noch neun Tage sind.

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Das Präsidialamt in Moskau dementiert, dass russische Spione Trump belastendes Material gesammelt hätten, wie US-amerikanischen Geheimdienstkreise offensichtlich gezielt und gesetzeswidrig an amerikanische Medien haben „durchsickern“ lassen. Als „völligen Unsinn“ und „Schundliteratur“ bezeichnete dies ein russischer Regierungssprecher. Es handele sich dabei um eine Täuschung, die auf haltlosen und falschen Darstellungen basiere, deren Ziel sei es, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu beschädigen.

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Präsident-in-spe Trump hat via Twitter zu den Vorwürfen, Russland habe kompromittierendes Material über ihn, wie üblich getwittert:
13.13 (OrtsZeit) „Russland hat gerade gesagt, dass der ungeprüfte Bericht, für den meine politischen Gegner bezahlt haben, EINE KOMPLETTE UND VOLLSTÄNDIGE FÄLSCHUNG UND UNSINN IST. Sehr unfair!“
13.31 (OZ) „Russland hat niemals versucht, Druck auf mich auszuüben. ICH HABE NICHTS MIT RUSSLAND ZU TUN – KEINE GESCHÄFTE, KEINE DARLEHEN, KEIN NICHTS!“
13.44 (OZ) „Ich habe die Wahl leicht gewonnen, eine große „Bewegung“ ist wahr geworden, und unehrliche Gegner versuchen, unseren Sieg mit FAKE-NEWS kleinzumachen. Ein trauriger Staat!“
13.48 (OZ) „Die Geheimdienste hätten niemals zulassen dürfen, dass solche Fake-News in die Öffentlichkeit durchsickern. Ein letzter Schuss auf mich. Leben wir in Nazi-Deutschland?“

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US-Außenminister Kerry hat laut Audio-Aufzeichnungen am Rande der UN-Vollversammlung in einem Gespräch mit syrischen Aktivisten gesagt, dass die USA seinerzeit die Erstarkung des IS gegen Assad ausnutzen wollten, weil sie hofften, Assad dann „gesprächsbereiter“ vorzufinden.

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Rex Tillerson, der voraussichtliche neue Außenminister hat bei der Anhörung im Senat die Auffassung vertreten, die US-Diplomatie habe in der Vergangenheit die russische Perspektive viel zu wenig beachtet. „Wir haben nicht einmal bemerkt, dass Russland nicht so denkt wie wir. … Wir brauchen einen offenen und ehrlichen Dialog mit Russland, unabhängig von deren Ambitionen.“
Auf seine Einstellung zur Krimfrage antwortete er „Nein, einen legalen Anspruch auf die Krim“ habe Russland nicht.

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Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping eröffnet in diesem Jahr das Weltwirtschaftsforum in Davos. Er werde bei dem Gipfeltreffen in den Schweizer Alpen (17.- 20. Januar) von einer großen Delegation aus Politikern und Top-Managern aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde begleitet, kündigte Weltwirtschaftsforum-Gründer Klaus Schwab auf einer Pressekonferenz in Genf an.

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Ungarn wird Nichtregierungsorganisationen (NGO), die von dem in Ungarn geborenen US-Milliardär George Soros gefördert werden, verbieten, so laut Wirtschaftsagentur Bloomberg der Präsident des regierenden Ungarischen Bürgerbundes (Fidesz-MPSZ), Szilard Nemeth.

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Laut dem Ukrainischen Instituts für Analyse und Management (UIAMP) verlassen jährlich eine Million Menschen die Ukraine, das sind 80 Menschen pro Tag. Die meisten wandern nach Polen und Ungarn aus.

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Wie sich jetzt herausgestellt hat, geht der „Geheime Bericht“ über die „Verbindungen§ von Trump zu Russland auf das Konto eines Internettrolls des bekannten Imageboard »4chan«, berichtet die Website Gateway Pundit.

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Russlands Tourismus ist in der letzten Saison um neun Prozent gewachsen, so der Leiter von RosTurism. Er hob hervor, dass die regionale touristische Infrastruktur eine gute Auslastung zu verzeichnen hatte. In einigen Regionen wurden 80-100 Prozent erreicht – so in Sotchi und im Moskauer Umfeld. Die beliebtesten Reiseziele waren Sotschi, das Moskauer Umfeld, der Krai Krasnodar, St. Petersburg und die Krim. In den genannten Regionen war eine Zunahme der Touristenzahlen zu verzeichnen. Er betonte die gute Entwicklung des Tourismus-Skisports. In der Saison 2014-2015 betrieben 4,5 Mio. Menschen Skisport. Im Jahre 2016 waren es schon 5 Mio. Für den Winter 2017 sagte er eine Zahl von 6 Mio. Ski-Touristen voraus.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.