Kundgebungen für und gegen ein Eingreifen Russlands auf der Krim

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Nachdem der Föderationsrat Präsident Putin die Vollmacht für ein mögliches militärisches Eingreifen auf der Krim gegeben hat, haben am 2. März Protestkundgebungen stattgefunden. Vor dem “Oktjabrski”-Konzertsaal versammelte sich eine Menge von offiziell 1500 Personen, die den Entscheid und ihr “Brudervolk” in der Ukraine unterstützten. Gesichert durch Omon-Sonderpolizei demonstrierten Mitglieder der Regierungspartei “Einiges Russland” und der Liberaldemokraten (LDPR), sowie der diverser anderer regierungsfreundlicher Organisationen ihre patriotische Haltung.

In der Menge befanden sich die Vize-Gouverneure Igor Diwinsky und Vassily Kidschedschi, sowie der Sprecher des Stadtparlaments Vjatscheslaw Makarow und der Abgeordnete Vitali Milonow, beides Mitglieder der Putin-Partei “Einiges Russland”. Laut ihren Angaben war die Kundgebung bereits am 20. Februar beantragt worden und nur zufällig mit dem Entscheid des Föderationsrats zusammengefallen. Der Rest der Menge bestand zu einem grossen Teil aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und anderen regierungsnahen Organisationen.

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