Krim will ukrainische Unternehmen verstaatlichen

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Alle Unternehmen, die sich auf dem Territorien der Krim und im Staatseigentum der Ukraine befinden, werden verstaatlicht und gehen ins das Eigentum der Autonomen Krim über. Das erklärte der erste Vizepremierder Republik, Rustam Temirgalijew, gestern auf einer Pressekonferenz in Simferopol.

Das gesamte Eigentum der privaten Wirtschaft, einschließlich Grund und Boden, Immobilien, Betriebe, so Temirgalijew, wird entsprechend der russischen Gesetzgebung umgewidmet.

Unter den Unternehmen, die auf Krim angesiedelt sind die Gesellschaft Tschernomorneftegas sowie die größten Weingesellschaften der Ukraine „Massandra“ und „Neue Welt“.

Der Vertreter einer der Gesellschaften, die auf dem Weinmarkt Russlands arbeiten, teilte der russischen Wirtschaftsnachrichten-Agentur RBC mit, dass es in den nächsten Monaten keine Verzögerungen bei ukrainischem Wein für russische Geschäfte geben werde Alle Wein-Lieferungen von „Massandra“ und „Neuer Welt“ wurden rechtzeitig und in vollem Umfang versandt und es gibt derzeit keinen Mangel in den russischen Lagern.

Gestern hatte der Oberste Rat der Krim beschlossen, der Russischen Föderation als Verwaltungssubjekt beizutreten. So heißt es in der Verordnung „Über die Durchführung eines  Krim-weiten Referendums“, veröffentlicht auf dem Portal des regionalen Parlaments. Diese Entscheidung soll durch das Referendum am 16. März bekräftigt werden.

Bei der Abstimmung wwerden zwei Fragen gestellt: „Sie für die Wiedervereinigung der Krim mit Russland als Subjekt der Russischen Föderation?“ Und „Sind Sie für die Wiedereinsetzung der Verfassung Republik der Krim von 1992 und für den Status der Krim als Teil der Ukraine?“

Im Jahre hatte der damalige sowjetische Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow, die Krim aus ökonomischen Gründen der Ukrainscihen Sowjetrepublik angegliedert.