Krim: Probleme auf der jetzt russischen Halbinsel

Foto: Dmitry Dzhus CC BY 2.0 via Flickr
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[von Ulrich Heyden] Ein russischer Experte, wohnhaft auf der Krim, bemängelt die anhaltende Korruption und ein fehlendes Modernisierungskonzept für die Halbinsel.

Die Euphorie über die Vereinigung der Krim mit Russland ist verflogen. Der Alltag auf der Halbinsel ist wieder eingekehrt. Vieles hat sich auf der Insel schon verbessert. Die Löhne der Staatsangestellten sind deutlich gestiegen. Die medizinische Versorgung ist besser geworden. Doch vieles bleibt zu tun, meint der Leiter des „Institut Strategie Krim“, Eduard Blochin, dessen kritische Bestandsaufnahme vergangene Woche vom Moskauer Massenblatt Moskowski Komsomolez veröffentlicht wurde. Der Experte lebt selbst auf der Krim.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM vom März 2017 sind 74 Prozent der Krim-Einwohner der Meinung, dass die Integration der Halbinsel in die Russische Föderation insgesamt erfolgreich verlaufen sei. Die befragten Bürger hätten bei der Umfrage aber auch eine große Zahl von Problemen genannt, die noch gelöst oder die neu entstanden sind, schreibt der Autor.

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