Kriegspropaganda unter dem Deckmantel der Berichterstattung

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[Von Joseph Kishore] – Am Mittwoch veröffentlichte die New York Times eine fünf Spalten lange Titelstory, die im Innenteil auf vier Seiten fortgesetzt wurde. Angeblich handelt es sich dabei um eine umfassende Darlegung der Einmischung der russischen Regierung in die amerikanische Präsidentschaftswahl durch Hackerangriffe auf E-Mail-Konten der Demokratischen Partei.

Der Artikel von Eric Lipton, David Sanger und Scott Shane mit dem Titel „Hackerangriff auf die Demokraten: Wie Russland seine Cyberkriegsfähigkeiten verbessert und an einer amerikanischen Wahl ausgetestet hat“ ist reine Propaganda. Er strotzt nur so vor unbewiesenen Behauptungen, Anspielungen und unbegründeten Schlüssen, die alle einem einzigen Zweck dienen: die öffentliche Meinung zu vergiften und die Bedingungen für militärische Aggressionen gegen Russland zu schaffen.

Wie beabsichtigt, bildete der Artikel in der Times den Auftakt für eine Welle von kriegslüsternen Kommentaren in den amerikanischen Medien. Lipton wurde in den Nachrichtensendungen der Kabelnetze und in den öffentlich-rechtlichen Abendnachrichten interviewt. Der Demokratische Senator Ben Cardin erklärte auf MSNBC, die USA seien von Russland „angegriffen“ worden. Er forderte die Einrichtung einer unabhängigen Kommission nach dem Vorbild des überparteilichen Gremiums, das nach dem 11. September gebildet wurde.

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