Kriegsgeschichten aus der Ostukraine

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[Florian Rötzer] Kiew steht kurz vor der Pleite und innenpolitisch vor einem Konflikt wegen der Umsetzung des Minsker Abkommens

Man sollte meinen, mit einer OSZE-Beobachtungsmission vor Ort, die über Drohnen verfügt, sowie Spähsatelliten vieler Länder am Himmel sollte es schwer fallen militärische Angriffe zu machen, bei denen die Angreifer unbekannt bleiben. Aber in der Ostukraine herrscht ein wechselseitiges Blame-Game, das in der Regel nicht aufgeklärt wird. Samstagnacht wurden erstmals seit dem Minsker Abkommen im Februar wieder Wohngebiete der Stadt Donezk mit Artillerie beschossen. Während die ukrainischen Streitkräfte mit dem Finger auf die Separatisten zeigen, beschuldigen diese jene.

Von ukrainischer Seite heißt es, die Separatisten hätten die von ihnen kontrollierte Stadt Donezk selbst beschossen und später auf Wohngebiete in Avdiivka gefeuert, wo drei Zivilisten getötet wurden.. Nach Andrij Lyssenko, dem Sprecher der Streitkräfte, würden die Separatisten meist in der Nacht feuern, um die Angriffe vor den OSZE-Beobachtern zu verbergen.

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