Kommerziellen Immobilien können rund 1,5 Milliarden US-Dollar fehlen

Die Verschärfung der Beziehungen Russlands mit dem Westen und der schwache Rubel haben die Investoren kommerzieller Immobilien erschreckt.

Der Umfang der Investitionen in diesen Sektor könnten 2014 durchschnittlich um 20 % niedriger ausfallen als geplant, sagen die von unserer Redaktion befragten Immobilienberater vorher. Anstelle der geplanten $7-7,5 Mrd. könnten die Investition auf $6 Mrd. fallen.

Die bedeutendsten Berater am Immobilienmarkt haben schon begonnen, ihre Prognosen für die Investitionen in russische Immobilien zu revidieren. Wenn beispielsweise JLL Ende vergangenen Jahres den Umfang der Investitionen in kommerzielle Immobilien auf $7 Mrd. bezifferte, so schließt man jetzt nicht aus, dass dieses Jahr eines der schlechtesten hinsichtlich der Investitionen in Immobilien wird. „Jetzt korrigieren wir die Prognose zu den Investitionen deutlich nach unten“, informiert der Leiter der Abteilung Marktforschung bei JLL, Tom Mundee.

Aber selbst die optimistische Prognose von $6 Mrd. (früher wurden $7,5 Mrd. vorhergesagt), könnte korrigiert werden, sagt man bei Cushman und Wakefield. „Der makrowirtschaftliche und der politische Hintergrund drücken auf die Anlageaktivität“, heißt es dort. Bei Colliers International rechnete man Ende vergangenen Jahres gar mit Investitionen von $8,2 Mrd. (in der Gesellschaft bezieht man auch die Geschäfte mit Grundstücken und den Kauf von Entwicklungsprojekten ein, nicht nur die fertigen Objekte), jetzt wurde die Prognose auf $6-7 Mrd. reduziert.