Kommentar: Die Welt fürchtet sich vor russischer Propaganda

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[Von Nika Grigorian] – Das vergangene Jahr des Konflikts in der Ukraine erwies sich als schwierig für die internationale journalistische Gemeinschaft. Die Welt hört nicht auf, über die “Kreml-Propaganda” zu reden und plant, mit eigenen russischsprachigen Medien eine Alternative zu schaffen.
Es ist kein Geheimnis, dass die russischen Medien eine aktive Informationskrieg gegen die Ukraine führen. Bereits sind Dutzende von Fällen registriert, in denen die offiziellen russischen Fernsehkanäle Berichte mit Informationen ausstrahlten, die sich hinterher als falsch erwiesen: eine Visitenkarte von Dmitry Yarosh, des Führers des “rechten Sektors” als Beweisstück für seine angebliche Beteiligung an Verbrechen, eine sensationelle Story über einen von Ukrainern “gekreuzigten Junge”, ein Konzentrationslager in Mariupol – das ist nicht die ganze Liste. Aber bisher haben sich die russischen Kanäle noch für keinen ihrer gefälschten Berichte entschuldigt und auch keine Berichtigung gesendet.

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