KEK-Vorsitzende: Es ist eine absolut stümperhafte Lüge

KEK-Vorsitzende: Es ist eine absolut stümperhafte Lüge

Am Vorabend der Präsidentschaftswahl schrieb Heather Nauerth, die Pressesprecherin des US-Außenministeriums, auf ihrer Twitter-Seite: „Die Entscheidung der russischen Zentralen Wahlkommission (ZEK), mehr als 5.000 Medienvertretern den Status unabhängiger Beobachter zu verweigern, zeigt, dass die Kreml-Behörden Angst vor Offenheit haben.“

Darauf antwortete jetzt Ella Pamfilowa, die Vorsitzende der KEK, und bezeichnete die Erklärung des Außenministeriums als dreist.

„Dies ist eine absolut stümperhafte Lüge“, sagte sie am Dienstag auf einem Seminar für Beobachter in der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation.

„Wir haben niemanden abgelehnt, wir haben gesagt: Es gibt keine Hindernisse für niemanden, wenn er das Gesetz respektiert, das gilt auch für die wichtigsten Persönlichkeiten, bitte gehen Sie das notwendige Anmeldeverfahren durch und wir werden sicherstellen, dass Sie Beobachter werden,“ erklärte Pamfilowa.

Jeder, der wollte, konnte dort, wo er wollte, Beobachter werden. Es seien sogar über 50 Personen der Opposition als Beobachter nach Tschetschenien gegangen und unversehrt und gesund zurückgekommen und hätten keine Beschwerden gehabt.

Vertreter des von den Anhängern von Aleksei Navalny geschaffenen „Leviathan“ und der Publikation „Molnija“ der Vertreter der Golos-Bewegung seien deshalb nicht zugelassen worden, weil sie falsche Angaben in ihren Unterlagen zur Akkreditierung als Beobachter gemacht hätten. Im Übrigen habe es für Medienvertreter grundsätzlich die Funktion des Wahlbeobachters nicht gegeben.

[hmw/russland.NEWS]

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