Keine Staatsbürgerschaft für Kasparov in Lettland

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Der 13. Schachweltmeister und russische Oppositionspolitiker Garri Kasparow hat Lettland um die Staatsbürgerschaft ersucht, erfuhr RIA Novosti im lettischen Parlament.

Über Kasparows Antrag waren alle Fraktionen des lettischen Parlaments schriftlich informiert worden. „Als Bürger Lettlands würde ich die Möglichkeit bekommen, mich ohne Einschränkung im Namen von Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit sowohl in Russland als auch in anderen Ländern politisch zu betätigen, wo Menschenrechte und demokratische Normen verletzt werden“, zitieren lettische Medien aus dem Brief Kasparows.

Zugleich möchte der Antragsteller die russische Staatsbürgerschaft beibehalten. Wie es in dem Brief heißt, war sein Leben in den jungen Jahren mit Lettland verbunden, wo er in den 70er Jahren einen wichtigen Sieg im Schachspiel errungen habe. Die Mutter seines Sohnes Vadim sei Staatsbürgerin Lettlands, der Sohn habe eine Aufenthaltsgenehmigung für Lettland und besuche regelmäßig Riga.

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