Keine schwarzen Listen für russische Banken

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Die Leiterin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina erklärte, dass es keine schwarzen Listen für russische Banken gebe.
Damit reagierte sie auf Beunruhigungen innerhalb der Bevölkerung. Anscheinend werden in Russland SMS an Bürger verschickt, in denen vor Banken gewarnt wird und die dann bei den Bürgern Verunsicherungen auslösen. Die Chefin der Zentralbank versicherte laut und deutlich, dass es keine schwarze Liste für Kreditinstitute gebe, denen in Kürze die Lizenz entzogen werden soll. Welche Bank als nächstes ihre Lizenz verliert weiß niemand – so Elvira Nabiullina.
In der letzten Zeit sind einigen russischen Banken durch die Zentralbank die Handlungslizenz entzogen worden. Die letzte Bank die ihre Lizenz verlor war die „Master-Bank“.Das Bankeinlagensicherungssystem der Russischen Föderation zahlte den Anlegern 30 Milliarden Rubel (667 Millionen Euro) im Rahmen der Bankgarantie aus. Durch spezielle SMS mit gefälschten Informationen, wurde teilweise eine Panik unter den Anlegern ausgelöst. In diesen SMS wurde über angebliche Probleme bei einer ganzen Reihe anderer russischer Banken berichtet.