Kaliningrader Empfindlichkeiten oder die selbst organisierte Transportblockade

FoTo: Wikipedia/Gleb Osokin - Russian AviaPhoto Team CC BY-SA 3.0

In den letzten Monaten, ja eigentlich den letzten drei Jahren, berichteten wir regelmäßig über die verschiedensten Blockaden, angedroht durch unsere westlichen Partner, die Kaliningrad zu befürchten hat. Wir berichteten über die Kaliningrader Empfindlichkeiten. Wir berichteten nicht über Blockaden und Empfindlichkeiten, die Kaliningrad für sich selber organisiert.

In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch landete ein Airbus A321 der Fluggesellschaft „Aeroflot“ aus Moskau kommend, mit 167 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord, auf dem Kaliningrader Airport Chrabrowo. Während bei allen anderen bisherigen Landungen sich die Landebahn als ausreichend lang gezeigt hatte, war es in diesem Fall nicht so. Das Flugzeug schoss über die Landebahn hinaus, brach sich das Vorderrad und blieb auf dem Acker liegen. Kein Bordinsasse wurde ernsthaft verletzt, die Rettung, so beurteilten es die Passagiere selber, erfolgte schnell und professionell.

Ein derartiger Unfall ist unangenehm, er bringt Abläufe und Flugpläne durcheinander, aber ist auch nicht gerade ungewöhnlich. Unfälle passieren überall. Und ein vernünftig organisierter Airport ist auch auf Unfälle dieser Art vorbereitet, denn Spezialisten kommentierten, dass die Bergung eines Flugzeuges, welches auf der Landebahn verunglückt, vierzig Minuten, bis höchstens drei Stunden erfordert. Immerhin muss der Flugbetrieb weiterlaufen, insbesondere, wenn ein Airport nur über eine Start- und Landebahn verfügt.

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