Kaliningrad zittert zum zweiten Mal

MEINE MEINUNG, … mit deutschem akzent, kommentiert Kaliningrader wirtschaftliche, politische, kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse aus dem Blickwinkel eines Deutschen. Die Rubrik ist der Versuch, mit etwas BLOGGER-Hintergrundwissen dem deutschen Leser die manchmal nicht einfachen Verknüpfungen in der russischen Realität etwas verständlicher zu machen.

Kaliningrad zittert zum zweiten Mal

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 – eine einmalige Chance für Kaliningrad. So wurde 2012 in Erwartung der FIFA-Entscheidung publiziert und diskutiert. Und es ist wirklich so – die Fußball-Weltmeisterschaft ist DIE Chance für Kaliningrad, den Status einer verschlafenen Provinz im allerwestlichsten Teil der Russischen Föderation zu verlieren.

Wir hatten schon einmal Anlauf genommen, aus der Provinz ein international beachtetes Subjekt der Russischen Föderation zu machen. Die schüchternen Versuche ab 1996 eine Sonderwirtschaftszone (a la Hongkong) zu schaffen, blieben eigentlich schüchterne Versuche. Es gab im Laufe der Jahre ein paar Nachbesserungen und mit dem Auftauchen von Georgi Walentinowitsch im Jahre 2005, ging dann auch wirklich die Post ab. Aber Georgi Walentinowitsch war vielleicht etwas zu stürmisch und so begann ab 2010 wieder eine Phase der Provinzialisierung unseres Gebietes. An sich lebt es sich ja auch gemütlich in unserer grünen Dornröschen- Stadt, umgeben von Gartengemeinschaften und einer unvollendeten Autoringbahn.

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