Kämpfe in Syrien verschärfen sich – militärische Eskalation unter Trump wird wahrscheinlicher

Russische-Flugzeuge-beim-Abflug-vom-Stützpunkt-Khmeimim-in-Syrien.-Bild-mil.ru_Russische-Flugzeuge-beim-Abflug-vom-Stützpunkt-Khmeimim-in-Syrien.-Bild-mil.ru_
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[Von Bill Van Auken]  Die syrische Regierung und ihr wichtigster Verbündeter, Russland, haben eine erneute Offensive gegen die islamistischen Milizen begonnen, die von den USA und ihren regionalen Verbündeten unterstützt werden.

Die Offensive richtet sich sowohl gegen den belagerten Ostteil von Aleppo, als auch gegen die Gouvernements Idlib und Hama im Nordwesten des Landes.

Syrische Kampfflugzeuge und Hubschrauber flogen Angriffe gegen Ost-Aleppo, wo Russland im letzten Monat alle Luftoperationen eingestellt hatte. Russland bestätigte derweil, dass es erstmals Luft- und Raketenangriffe von der Kriegsflotte aus durchgeführt hat, die es vor der syrischen Küste im östlichen Mittelmeer stationiert hat. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, seine Streitkräfte hätten Angriffe gegen den IS und den ehemaligen Al Qaida-Ableger Al Nusra im Umland von Idlib und Hama geflogen.

Das US-Außenministerium reagierte auf die neuerliche Offensive mit einer hysterischen Stellungnahme, in der es Russland „völkerrechtswidrige“ Luftangriffe vorwirft. Dabei führen die USA selbst – und noch dazu ohne Erlaubnis der syrischen Regierung – ähnliche Luftangriffe in ihrem Kampf gegen den IS in Syrien und im Rahmen der Offensive gegen die Stadt Mossul im Irak durch.

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