Jüngster Minister Russlands mit Plagiatsvorwürfen

Der jüngste Minister der Russischen Föderation, zuständig für Nachrichten und Massenmedien wird beschuldigt, in seiner Doktorarbeit eine Vielzahl von Zitaten ohne Quellenangabe verwendet zu haben.

Die russische Organisation „Dissernet“ hat wieder zugeschlagen. Die Organisation hat sich zur Aufgabe gestellt, russische hochgestellte Beamte und Persönlichkeiten auf Ehrlichkeit bei der Ausfertigung ihrer Doktorarbeit zu überprüfen.

Jetzt haben sie herausgefunden, dass der jüngste Minister der Russischen Föderation, ein Mann mit bestem Ruf, mit höchster Reputation, einen Großteil seiner Doktorarbeit bei anderen abgekupfert hat. Auf 103 von 239 Seiten hat man Zitate ohne Quellenangabe gefunden. Nach Ansicht von Vertretern von „Dissernet“ ist die Doktorarbeit von Nikolai Nikiforowa ein typisches Beispiel für ein Plagiat – einfaches kopieren ganzer Textabsätze und zusammensetzen zu einer Gesamtarbeit.

Der Beamte hat in seinem jungen Leben eine beispiellose Karriere vollzogen. Schon als Student hat er die Aufmerksamkeit der Gebietsregierung in Tatarstan auf sich gezogen, die ihn als Spezialisten für die Einführung elektronischer Programme konsultierten. In atemberaubendem Tempo stieg er die Erfolgsleiter nach oben und landete bereits 2012 als föderaler Minister im Kabinett von Dmitri Medwedjew.

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